Die Drohung, dass Oberhausen Polizeibeamte an den ländlichen Raum abgeben muss, stehe weiterhin im Raum, kommentieren Sonja Bongers und Stefan Zimkeit eine Auskunft des NRW-Innenministeriums. Die beiden SPD-Landtagsabgeordneten hatten sich vor dem Hintergrund des CDU-Vorhabens, mehr Polizei im ländlichen Raum einzusetzen, mit einer Kleinen Anfrage an Minister Herbert Reul (CDU) gewandt. „Leider hat der Innenminister in seiner Antwort solchen Überlegungen keine Absage erteilt“, bedauert Sonja Bongers. Stattdessen kündige Reul an, die Verteilung von Polizeikräften zu „optimieren“, so die SPD-Innenexpertin. Mehr …
Stadtteilgespräch Alstaden am 7. September:
Ortsverein West informiert über zukünftige Nutzung der Hauptschule Alstaden
Der SPD-Ortsverein Oberhausen-West lädt in seiner Reihe „Stadtteilgespräche“ alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, sich vor Ort über die Pläne zur Folgenutzung der Hauptschule Alstaden zu informieren. Ein großes Gebäude im Herzen des Stadtteils Alstaden, stellt den Schulbetrieb im Jahre 2018 ein. Die Schuldezernentin der Stadt Oberhausen Elke Münich stellt die Pläne der Stadtverwaltung vor und steht für Fragen und Anregungen der Bürger zur Verfügung. Mehr …
Sonja Bongers und Stefan Zimkeit:
NRW muss Oberhausen bei der Flüchtlingsintegration unterstützen
Die SPD-Abgeordneten Sonja Bongers und Stefan Zimkeit fordern, dass die CDU/FDP-Landesregierung ihr Wahlversprechen einhält und Oberhausen bei seinen Integrationsanstrengungen zusätzlich unterstützt. „400 Millionen Euro zahlt der Bund an Nordrhein-Westfalen, um bei der Flüchtlingsintegration vor Ort zu helfen“, erläutert Bongers. „Die CDU-Wahlkämpfer hatten mehrfach verlangt, dieses Geld komplett an die Kommunen weiterzuleiten.“ Leider sei davon im jetzt geplanten Nachtragshaushalt keine Rede mehr, so Bongers. Mehr …
Stadtteilgespräch Lirich am 31. August:
Ortsverein West nimmt „Quartier 231“ in den Fokus
Der SPD-Ortsverein Oberhausen-West lädt in seiner Reihe „Stadtteilgespräche“ alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein, sich ein Bild vom Projekt „Quartier 231“ an der Duisburger Straße auf dem ehemaligen Babcock-Gelände zu machen. Vertreter des ausführenden Bonner Ingenieurbüros „Bauwerkstadt“ werden ihr Projekt präsentieren. Als Vertreterin der Stadtverwaltung wird Frau Sabine Janclas, Bereichsleiterin Tiefbau, dabei sein und insbesondere als Ansprechpartnerin für die aktuelle Verkehrsplanung in diesem Bereich zur Verfügung stehen. Mehr …
3. Schulstunde:
Die SPD-Sommerschule im ZAQ
Die Ausbildung und Qualifizierung von Menschen, die es auf dem ersten Arbeitsmarkt aus den verschiedensten Gründen besonders schwer haben, hat bei der Sommerschule der Oberhausener SPD am Mittwoch auf dem Plan gestanden: Die Sozialdemokraten waren zu Gast an der Essener Straße im Zentrum für Ausbildung und berufliche Qualifikation, kurz ZAQ. Geschäftsführer Jochen Kamps und dessen Stellvertreter Uwe Beier stellten die Einrichtung den Sommerschülern einmal genauer vor.

ZAQ-Geschäftsführer Jochen Kamps (rechts) führte die Teilnehmer der SPD-Sommerschule durch einige Ausbildungsbereiche. Die Maler etwa können sehr praxisnah an Häuserwänden, Fensteröffnungen und in kleinen Zimmern üben.
Allein die Zahlen, die Jochen Kamps anfangs präsentierte, beeindruckten die Teilnehmer und zeigten auf, welch ein wichtiger Player das ZAQ in Sachen Ausbildung in Oberhausen ist: 175 Angestellte schultern 89 Maßnahmen, von denen gut 1600 Teilnehmer profitieren – vom Jugendlichen bis zum „Best Ager“ jenseits der 50 Jahre. Mehr …
Schulformwechsler:
SPD sieht bei GEW pädagogische Fantasielosigkeit
Mit Unverständnis reagiert Wolfgang Große Brömer (SPD), der Vorsitzende des Schulausschusses, auf die Stellungnahme der örtlichen GEW zum Thema Schulformwechsler in der WAZ/NRZ vom heutigen Freitag: „Die GEW-Kritik ist nicht nur inhaltlich völlig falsch, sondern offenbart auch eine Denkweise, die ich von einer Bildungsgewerkschaft, der ich selbst seit Jahrzehnten angehöre, nicht erwartet hätte.“
Gemeinsames Ziel von Schulen, GEW und kommunaler Bildungspolitik müsse es doch sein, die Ursachen für die katastrophal hohe Zahl von Schulformwechslern zu erkennen und zu bekämpfen, ist Große Brömer überzeugt. „Wenn zum Schuljahresende insgesamt mehr als 100 Schülerinnen und Schüler die Gymnasien und Realschulen verlassen müssen, dann kann man diese skandalöse Entwicklung doch nicht mit einer ‚mangelnden Erfolgsperspektive‘ seitens der Schülerinnen und Schüler lapidar abtun.“ Mehr …
SPD-Sommerschule 2017:
Erste „Schulstunde“ im neuen Stadtarchiv in Lirich
Ein Archiv mag auf den ersten Eindruck ein Ort sein, an dem nicht hinter jeder Ecke spannende Geschichten und fesselnde Fakten lauern. Auf den zweiten Blick wird es zwischen Ordnern, alten Karten, Fotos und Zeitungsausgaben allerdings richtig interessant: Die SPD-Sommerschule ist am Mittwoch mit einem Besuch im Oberhausener Stadtarchiv in Lirich gestartet.

Der Leiter des Stadtarchivs, Magnus Dellwig (rechts), erklärt den Teilnehmern der Sommerschule den Aufbau des Magazins
Für die Teilnehmer war’s ein informativer Ausflug in Oberhausens Stadtgeschichte – dafür sorgte schon der Leiter des Stadtarchivs, Magnus Dellwig, auf dem Gang durch die ehemalige Hauptschule Lirich. Mehr …
Neue Landesregierung:
Oberhausen verliert neun Polizeistellen
„Das ist ein skandalöser Wortbruch“, kommentiert Stefan Zimkeit (SPD) die Ankündigung des NRW-Innenministers Herbert Reul (CDU), in Oberhausen neun Polizeistellen zu streichen. Die Oberhausener CDU-Politiker Wilhelm Hausmann und Tatjana-Simone Stehr hätten im Wahlkampf mehrfach mehr Polizisten versprochen, nun würden es neun Beamte weniger, sagt der Landtagsabgeordnete.
„Damit tut der CDU-Innenminister genau das Gegenteil von dem, was Ministerpräsident Laschet im Wahlkampf angekündigt hat“, zeigt sich Sonja Bongers verärgert, die Mitglied im Innenausschuss des Landtages ist. Sie möchte mit einer Kleinen Anfrage zu diesem Thema der Landesregierung auf den Zahn fühlen. „Denn wir brauchen in Oberhausen nicht weniger, sondern mehr Polizisten auf der Straße“, betont Bongers. Mehr …
Ercan Telli:
SPD beharrt auf sozialem Arbeitsmarkt
Die Oberhausener SPD-Ratsfraktion kritisiert scharf NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) für dessen Ablehnung eines sozialen Arbeitsmarkts. Die „Rheinische Post“ zitierte Laumann mit den Worten: „Ich glaube an den ersten Arbeitsmarkt.“ Es sei besser, Langzeitarbeitslose gezielt für Stellen im ersten Arbeitsmarkt zu qualifizieren, als einen künstlichen Arbeitsmarkt auf Staatskosten zu schaffen, so Laumann weiter. Mehr …



