Thema:  
Gesundheit

MdL Sonja Bongers:

Immer mehr Übergriffe gegen Beschäftigte im Gesundheits- und Sozialwesen

Seit Jahren nimmt die Gewalt gegenüber Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen deutlich zu. Insbesondere Pflegekräfte, Ärztinnen und Ärzte, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Mitarbeitende in psychiatrischen Einrichtungen berichten von verbaler Aggression, Bedrohungen und körperlicher Gewalt. Gleichzeitig steigt auch die Zahl der Menschen mit seelischen Belastungen oder akuten Krisen, die im Gesundheitssystem auf Hilfe angewiesen sind.

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) weist in ihrem Positionspapier zur Prävention von Gewalttaten aus dem Jahr 2026 sowie in ihren Empfehlungen zu Psychisch-Kranken-Hilfegesetzen aus dem Jahr 2025 eindringlich darauf hin, dass Gewaltprävention, seelische Gesundheit und strukturelle Verantwortung zusammengedacht werden müssen. Die DGPPN betont, dass Gewalt häufig nicht zufällig entstehe, sondern aus einem Zusammenspiel unzureichender präventiver Versorgung, fehlender Krisendienste, langer Wartezeiten, sozialer Belastungslagen und unklarer Verantwortlichkeiten. Mehr …


Kommunen nicht im Stich lassen:

Mehr Unterstützung bei Obdachlosigkeit und Suchterkrankungen

Obdach- und Wohnungslosigkeit sind ein massiver sozialer Notstand und zugleich eine kommunalpolitische Daueraufgabe. Menschen verlieren Schutz, Privatsphäre und soziale Teilhabe; Kommunen müssen kurzfristig unterbringen, langfristig Perspektiven eröffnen und gleichzeitig öffentliche Räume funktionsfähig halten.

Immer mehr Wohnungslose

NRW weist seit Jahren hohe Fallzahlen auf: Zum Stichtag 30. Juni 2024 wurden in NRW 122.170 wohnungslose Personen gemeldet, ein neuer Höchststand der integrierten Wohnungsnotfall-Berichterstattung. Bund und Länder haben sich das Ziel gesetzt, Wohnungslosigkeit bis 2030 zu überwinden. Die Bundesregierung hat dazu einen Nationalen Aktionsplan gegen Wohnungslosigkeit vorgelegt. NRW beteiligt sich im Rahmen der Landesinitiative „Endlich ein ZUHAUSE!“.

Die Landesregierung verweist beim Thema Obdachlosigkeit zudem auf ergänzende Maßnahmen wie Sommerhilfen zum Hitzeschutz und Kältehilfen im Winter. „Diese Maßnahmen sind wichtig, sie ersetzen aber keine dauerhafte, kommunal tragfähige Infrastruktur und keine verlässliche Finanzierung niedrigschwelliger Hilfen im öffentlichen Raum. Über die Hälfte der obdachlosen Menschen weisen eine Suchterkrankung auf“, sagt die SPD-Landtagsabgeordnete Sonja Bongers. Mehr …


Verlässlichen Ganztag an Förderschulen sicherstellen:

Mehr Fachkräfte mit Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ und „Körperlich-motorische Entwicklung“

Der gebundene Ganztag an Förderschulen mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung sowie Körperlich-motorische Entwicklung ist in Nordrhein-Westfalen derzeit nicht verlässlich umsetzbar. Obwohl die Betreuung im gebundenen Ganztag täglich bis 15.30 Uhr vorgesehen ist, kommt es regelmäßig zu Ausfällen, die nicht systematisch dokumentiert werden. Zentraler Grund für diese Ausfälle ist der anhaltende Fachkräftemangel. Kurzfristige Ausfälle werden entweder improvisiert kompensiert – was zur Überlastung der verbleibenden Lehrkräfte führt – oder resultieren in ganztägigen Unterrichtsausfällen ganzer Klassen.

„Gerade in einer Schulform, die auf Beziehungsarbeit, verlässliche Strukturen und Kontinuität angewiesen ist, gefährdet diese Situation die Qualität der sonderpädagogischen Förderung erheblich. Die verbleibenden Sonderpädagoginnen und Sonderpädagogen versuchen, den Mangel durch Mehrarbeit und flexible Vertretungslösungen aufzufangen – oft über ihre Belastungsgrenzen hinaus“, so die SPD-Politikerin Sonja Bongers. Mehr …


Im Notfall zählt jede Sekunde, nicht das Portemonnaie:

NRW muss jetzt eine Lösung für den Rettungsdienst finden

Am 10. Dezember 2025, hat die Stadt Essen als erste Kommune in NRW konkrete Berechnungen vorgelegt, um die Kosten für Rettungseinsätze neu zu regeln. Demnach könnten Patientinnen und Patienten bereits ab dem 1. Januar 2026 einen Eigenanteil in Höhe von 267 Euro zahlen müssen, wenn diese den Rettungsdienst alarmieren.

Das geht aus einer Vorlage nebst Anlage hervor, die der Rat beschlossen hat. Ein dringlicher Handlungsbedarf besteht deshalb sofort. Der Beschluss ist notwendig geworden, weil die Kosten der sogenannten Fehlfahrten, also Einsätze, bei denen nach Alarmierung kein Transport ins Krankenhaus erfolgt, von den Krankenkassen nicht mehr übernommen werden. Mehr …


Gründung der SPD-Arbeitsgemeinschaften "Selbst Aktiv" und "Gesundheit":

Kraftvoller Start für mehr Teilhabe & Gesundheit in Oberhausen!

Thomas Hassa (Vorsitzender AG Gesundheit), Karl-Heinz Müller (Stellv. UB-Vorsitzender), Nicole Kopp-Czech (Vorsitzende AG Selbst Aktiv) und SPD-OB-Kandidat Thorsten Berg

Heute haben wir in der SPD Oberhausen die Arbeitsgemeinschaften Selbst Aktiv und Gesundheit gegründet. Ein wichtiger Schritt, um Inklusion voranzubringen und die Gesundheitsversorgung bei uns vor Ort zu stärken. Danke an alle Genoss*innen, die trotz der Hitze dabei waren und diesen Auftakt möglich gemacht haben!

Die gewählten Vorstände:

AG Selbst Aktiv – Menschen mit Behinderungen in der SPD
1. Vorsitzende: Nicole Kopp-Czech
2. Vorsitzender: Thomas Hassa

AG Gesundheit
1. Vorsitzender: Thomas Hassa
2. Vorsitzende: Nicole Kopp-Czech

Besonders gefreut hat uns die Unterstützung unseres Oberbürgermeister­kandidaten Thorsten Berg, der vor Ort war und unsere Arbeit tatkräftig begleitet. Außerdem hat uns Karl-Heinz Müller (UB Vorstand) viel Erfolg für unsere AGs gewünscht. Mehr …


MdL Sonja Bongers:

NRW wird immer heißer und die Landesregierung immer leiser

Der Klimawandel lässt die Sommer immer heißer werden. Da muss die Politik angemessen reagieren, um die Bürgerinnen und Bürger zu schützen. Die schwarz-grüne Landesregierung bleibt jedoch untätig. Obwohl es viele Möglichkeiten gibt Menschen vor der Hitze zu schützen: Hitzeaktionspläne, Sonnencreme-Spender oder Hitzeschutzräume sind nur einige wenige sinnvolle Maßnahmen zum Schutz und Prävention.

Ein umfassendes Maßnahmenpaket wurde dem Landtag bereits zu Beginn des Jahres 2024 von der SPD-Fraktion vorgelegt. Dass bisher von der schwarz-grünen Landesregierung keine nennenswerte Initiative gekommen ist, zeigt, dass dieses Maßnahmenpaket unglücklicherweise aktuell bleibt. Mehr …


MdL Sonja Bongers:

Lokale medizinische Versorgung gewährleisten

Eine wohnortnahe Gesundheitsversorgung ist eines der zentralen Anliegen der Menschen in NRW. Ziel aller Akteurinnen und Akteure muss es daher sein, die Gesundheitsversorgung durch gezielte Maßnahmen zu verbessern und sicherzustellen, dass alle Bürgerinnen und Bürger einen Zugang zu erreichbaren medizinischen Dienstleistungen haben.

Eine gezielte Quartierentwicklung ist essenziell, um die Gesundheitsversorgung vor Ort zu stärken. Durch die Schaffung von gesundheitsfördernden Infrastrukturen kann die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner in Quartieren und Stadtteilen enorm gesteigert werden. Wohngebiete müssen so gestaltet werden, dass ein niedrigschwelliger und barrierefreier Zugang zu medizinischen Einrichtungen wie Hausarztpraxen, ambulante Tagespflegen oder der Apotheke vor Ort ermöglicht wird. Mehr …


Lachgas-Konsum:

SPD fordert Präventionskonzept

Sonja Bongers ist Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion und Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen

Nachdem die Grünen einen Antrag zum Verbot der Ab- und Weitergabe von Distickstoffmonoxid („Lachgas“) an Minderjährige für die kommende Ratssitzung eingereicht hatten, ist die SPD-Ratsfraktion mit einem Änderungsantrag einen Schritt weitergegangen. „Wir folgen den Grünen bei der Forderung des Verbots der Ab- und Weitergabe natürlich“, erklärt die Fraktionsvorsitzende Sonja Bongers. „Doch uns fehlt der vorbeugende Gedanke.“

Ergänzend zur ordnungsbehördlichen Verordnung fordern die Sozialdemokraten die Entwicklung eines Präventionskonzepts zum Thema „Lachgas-Konsum“. Dies umfasst neben Workshops an Schulen und Jugendzentren sowie der Verteilung von Info-Materialien auch eine Social-Media-Aufklärungskampagne in Kooperation mit der Oberhausener Jugendförderung. Mehr …


MdL Sonja Bongers:

Arbeit darf nicht krank machen – NRW-Landesregierung versagt die notwendige Unterstützung

Stress im Job, Stress zu Hause – die täglichen Herausforderungen strapazieren viele Menschen in Nordrhein-Westfalen. Von daher ist es wichtig, die seelische Gesundheit im Blick zu behalten. Das fällt Vielen nicht leicht. „Arbeitende Menschen müssen oft neben ihrer Arbeit die Familie versorgen, sich um Angehörige kümmern oder die Kinder erziehen. Das sind vielfältige Herausforderungen. Dass der Arbeitsplatz zusätzlich seelische Erkrankungen hervorrufen kann, muss beendet werden“, sagt die SPD-Landtagsabgeordnete Sonja Bongers. Mehr …


Heute im Landtag:

Im Alter selbstbestimmt leben

Selbstbestimmtes Leben im hohen Alter. Für viele Menschen ein Wunschdenken. Dabei könnte die Politik durchaus die Weichen dafür stellen, dass möglichst viele Menschen möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben können. Zentral dabei zu nennen sind barrierefreie Wohnungen. Zudem müssen pflegende Angehörige, ambulante Dienste und Tagespflege-Einrichtungen, die eine zentrale Rolle bei der pflegerischen Versorgung der Menschen in unserem Land übernehmen besser vom Land unterstützt werden.

Auch im Bereich der Eigenanteile bei den Pflegeheimkosten muss das Land nachbessern. In NRW sind die Kosten überproportional hoch und führen zu einer hohen finanziellen Belastung der Pflegebedürftigen und ihrer Angehörigen. „Die Landesregierung muss endlich ein Programm aufstellen, um flächendeckendes barrierefreies Wohnen zu ermöglichen“, sagt die SPD-Landtagsabgeordnete Sonja Bongers. Mehr …