spd-oberhausen.de

Thema:  
Gleichstellung

Partnerschaftsgewalt:

Wenn das eigene Zuhause nicht mehr sicher ist – mehr Unterstützung für Frauenhäuser und Beratungsstellen

Bundesweit werden jede Stunde mehr als 14 Frauen Opfer von Partnerschaftsgewalt. Diese Zahl steht repräsentativ für einen erschreckenden Anstieg von Gewalt gegen Frauen in unserer Gesellschaft. Dabei hat Gewalt gegen Frauen viele Erscheinungsformen und reicht von Kontrolle und psychischer Gewalt bis hin zu sexualisierter und physischer Gewalt. Gewalt trifft Frauen jeden Alters und aller sozialer Schichten, sie passiert überall – auch dort, wo sich Frauen am sichersten fühlen sollten: dem eigenen Zuhause. Im Jahr 2022 wurden 240.547 Opfer Häuslicher Gewalt erfasst. Das ist ein Anstieg von 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Überwiegend betrifft es Frauen: 71,1 Prozent der Opfer Häuslicher Gewalt sind weiblich, während die Täter zumeist Männer sind (76,3 Prozent).

„Gewalt gegen Frauen ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Die Gesellschaft als solche, sowie sämtliche staatlichen Instanzen sind in der Verantwortung, alles zu tun, um die steigende Gewalt gegen Frauen zu stoppen und den Betroffenen bestmögliche Hilfe und Unterstützung zukommen zu lassen“, sagt die SPD-Landtagsabgeordnete Sonja Bongers. Mehr …


SPD-Frauen:

Höchste Zeit für Equal Pay!

Ute Jordan-Ecker (Mitte), Vorsitzende der Oberhausener SPD-Frauen, und weitere Mitglieder der AsF beim Infostand zum Equal Pay Day in Sterkrade-Mitte

Unter diesem Motto rückt die diesjährige Equal Pay Day-Kampagne den Zusammenhang von Zeit und Geld in den Focus. Am 9.03.2024 in der Zeit von 10:30 bis 12:00 Uhr haben die Frauen in der SPD in der Sterkrader Innenstadt auf die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen aufmerksam machen. Der Equal Pay Day steht für die geschlechtsspezifische Lohnlücke, die laut Statistischem Bundesamt 18 Prozent in Deutschland beträgt.

Angenommen Männer und Frauen bekommen den gleichen Stundenlohn: Dann steht der Equal Pay Day für den Tag in einem Kalenderjahr, bis zu dem Frauen theoretisch unbezahlt arbeiten, während die Männer schon ab dem 1. Januar für ihre Arbeit entlohnt werden. Mehr …


Theater Oberhausen:

SPD-Arbeitskreis Gleichstellung besucht Aufführung „§ 218“

Der Arbeitskreis Gleichstellung der SPD-Ratsfraktion hat das Stück „§ 218“ im Theater Oberhausen besucht: Ein intensiver Abend, der sich, getragen von einem herausragenden Ensemble, mit starken Bildern und hervorragender Musik mit dem § 218 und dem Thema Schwangerschaftsabbruch beschäftigt.

Wer eine Moralpredigt oder eine juristische Abhandlung erwartet, wird enttäuscht. Erzählt werden die Geschichten Oberhausener Frauen. Es sind Geschichten von Trauer, Wut, Einsamkeit. Es ist aber auch die Geschichte einer Frauensolidarität, die über Generationen weitergetragen wird. Am Ende müssen sich alle Zuschauenden die Frage stellen, wer über Frauen und ihre Körper bestimmen, aber auch wer urteilen darf. Mehr …


MdL Sonja Bongers:

Mehr weibliche Prüferinnen beim Jura-Examen

Sonja Bongers ist Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion und Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen

Die Studie „Geschlechts- und Herkunftseffekte bei juristischen Staatsexamen“ des Justizministeriums NRW hat ergeben, dass die mündlichen Noten bei Frauen durchschnittlich 2,4 % schlechter ausfallen als in den objektiveren anonymisierten schriftlichen Prüfungen. Bei überproportional vielen männlichen Prüfern haben Frauen schlechtere Chancen, die gleiche Bewertung als ihre männlichen Kommilitonen zu erhalten.

Prüfungen haben den Anspruch fair zu sein. Dabei sollen die Leistungen von Examenskandidaten möglichst nach objektiven Kriterien bewertet werden. Strukturelle Diskriminierungen zu verhindern, ist dabei oberstes Gebot. Aber gerade in mündlichen Prüfungen fließt oft nicht nur die reine Sachleistung, sondern auch das individuelle Auftreten und der Kontakt in der Prüfungssituation in die Gesamtbewertung mit ein. Dieses geschieht sowohl bewusst als auch unbewusst. In die Wahrnehmung von anderen Menschen spielen auch immer zum einen Standpunkte, aber zum anderen auch Erwartungen an Geschlechterrollen mit ein. Mehr …


Feministischer Kampftag 8. März:

Warum wir Realitäten verändern müssen, wenn wir Utopien erreichen wollen

Claudia Salwik ist gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion

Zum heutigen Internationalen Frauentag erklärt die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion Claudia Salwik:

„‚UN WOMEN‘ beschreibt zum feministischen Kampftag eine gerechte, menschenfreundliche Welt, frei von Sexismus, Rassismus, Behindertenfeindlichkeit, Klassismus, Altersdiskriminierung und anderen Unterdrückungsformen als feministische Utopie. Eine Utopie, die einlädt an ihr teilzuhaben, die begeistert. Eine Utopie, in der sich wirklich jede:r wertvoll, wirksam und sicher fühlen kann. Das schönste an dieser Utopie – jede:r ist gleichwertig. In dieser Utopie geht es nicht darum, Frauen über Männer zu stellen. Es geht darum, alle Menschen und ihre Individualität gleichermaßen wertzuschätzen und anzuerkennen.

Schauen wir uns, wie in jedem Jahr am 8. März, die Realität an, weicht das Gefühl von Sicherheit, Selbstwert und Selbstwirksamkeit jedoch schnell. Die Realität heißt weiterhin: Jede dritte Frau in Deutschland erfährt mindestens einmal in ihrem Leben physische oder psychische Gewalt. Mädchen und Frauen mit einer Behinderung erleben zwei- bis dreimal häufiger Gewalt als der Bevölkerungsdurchschnitt, fast die Hälfte von ihnen erfährt sexuelle Gewalt. Mehr …


Claudia Salwik:

SPD freut sich auf die „Girls’ Academy“

Claudia Salwik ist Mitglied des Rates der Stadt und gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion

Ab April wird eine „Girls‘ Academy“ die Oberhausener Bildungslandschaft bereichern. Ziel der Academy ist es, Mädchen für „MINT“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) zu begeistern und sie im besten Fall für einen MINT-Beruf in einem regionalen Unternehmen zu gewinnen. Zielgruppe sind Mädchen der Klassen 8 bis 13, in einem Schuljahr sollen jeweils 20 Schülerinnen verschiedener, weiterführender Schulen gefördert werden.

„Wir freuen uns, dass nun endlich die erste Oberhausener ‚Girls‘ Academy‘ an den Start geht. Dieses Projekt ist die logische Weiterentwicklung der bereits etablierten Girls‘ Days und wird auch das Angebot des ‚Lab4U‘ weiter mit Leben füllen“, erklärt die Gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion, Claudia Salwik. Mehr …


Aktion am 26.11. in der Sterkrader Innenstadt:

Oberhausener SPD-Frauen zeigen Flagge gegen Gewalt an Frauen

Ute Jordan-Ecker ist Vorsitzende der Oberhausener SPD-Frauen

Jede dritte Frau in Deutschland erlebt seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche oder sexualisierte Gewalt!

Am 26. November 2022 möchten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Oberhausen um 10.00 Uhr mit einem Infostand in Sterkrade-Mitte das wichtige Thema „Gewalt gegen Frauen“ in die Öffentlichkeit rücken. Unter dem Motto „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ werden die SPD-Frauen Brötchen in eigens dafür vorbereitete Tüten mit Infomaterial an Frauen verteilen. Im Rahmen des Informationsstandes wird über das Thema „Häusliche Gewalt“ informiert. Mehr …


Claudia Salwik:

SPD gratuliert Frauennetzwerk des SSB

Claudia Salwik ist gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion

Das Frauennetzwerk des Oberhausener Stadtsportbundes (SSB) ist im Rahmen der Verleihung des „NRW-Preises für Mädchen und Frauen im Sport“ mit einem Sonderpreis in der Kategorie „Netzwerk“ geehrt worden. „Wir gratulieren den Preisträgerinnen und bedanken uns für ihre unerlässliche, wertvolle Arbeit“, erklärt Claudia Salwik, gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion.

Völlig zurecht finde das Frauennetzwerk damit Beachtung und Anerkennung auch über die Grenzen Oberhausens hinaus. „Sie machen den Weg frei für mehr Sichtbarkeit von Frauen und Mädchen im Sport.“ Mehr …


Stadtverwaltung:

Gleichstellung bleibt Herkulesaufgabe

Claudia Salwik ist Mitglied des Rates der Stadt und gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion

Die Verabschiedung des städtischen Gleichstellungsplans hat am Montag in der Ratssitzung die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Claudia Salwik, genutzt, um einen Blick auf den Stand der Geschlechtergerechtigkeit zu werfen. Ihr Fazit ist wenig euphorisch: „Männer haben den Vortritt in Sachen Einkommenshöhe und Karriere, Frauen das Nachsehen und die Hauptverantwortung für familiäre Belange“, so ihr Fazit, obwohl der aktuelle Gleichstellungsplan anderes anstrebe: „Eine partnerschaftliche Vereinbarkeit ist das Ziel, das viele Familien anstreben und auch leben wollen.“

Doch wie weit dieses Ziel noch entfernt sei, zeige beispielsweise ein Blick auf die Stadtverwaltung als Arbeitgeberin: Dort stellen Männer in der Gruppe der Teilzeitbeschäftigten nur sieben Prozent; Elternzeit nahmen im Berichtszeitraum des Gleichstellungsplans fünf Männer, bis zu einem Jahr hat es einer von ihnen geschafft – dagegen gingen 75 Frauen in Elternzeit, im ersten Jahr kehrte nur eine von ihnen zurück. Mehr …


Claudia Salwik:

Menstruationsartikel an Schulen bald kostenlos

Claudia Salwik ist Mitglied des Rates der Stadt und gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion

In seiner letzten Sitzung in diesem Jahr hat der Rat die Verwaltung damit beauftragt, an allen weiterführenden Schulen Menstruationsartikel wie Binden und Tampons unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Nach einem Jahr soll diese Maßnahme evaluiert werden mit dem Ziel, das Vorhaben auf alle öffentlichen Gebäude in der Stadt auszuweiten. Die 40.000 Euro, die dafür im Haushalt vorgesehen sind, werden an einer anderen Haushaltsstelle eingespart. Mehr …