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Wirtschaftsförderung

Corona-Gespräche | 08

Heute zu Gast: Hartmut Scholl, Oberhausener Unternehmer und Gründer

„Es ist Zeit für eine breit getragene Aufbruchstimmung in Richtung Neues und Innovation, ein Oberhausener Innofest“

Der Oberhausener Unternehmer und Gründer Hartmut Scholl ist Vorstand der reflact AG und des Regionalen Business Partner Club e.V., Pionier im Bereich digitales Lernen, körperlicher Grenzgänger und Intellektueller mit Freude an vielen Wissenschaften und Kulturen.

Sonja Bongers: Wie läuft es derzeit in Ihrem Unternehmen? Wie ist zum Beispiel der Arbeitsalltag organisiert?

Hartmut Scholl: Zurzeit sind von den 70 Mitarbeitern fast alle im Homeoffice und den Leuten gefällt das richtig gut. Normalerweise hätten wir heute wie üblich eine gemeinsame Sitzung mit allen gehabt. Das läuft nun online. Nach den guten Erfahrungen dieses Jahres wird wohl auch zukünftig immer ca. Hälfte unserer Mannschaft weiter von zuhause arbeiten.

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Thomas Krey:

Wasserstoff-Pläne in Duisburg sind klarer Arbeitsauftrag

Thomas Krey ist Bezirksbürgermeister von Osterfeld und wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion

Die Ankündigung von NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU), ein Innovationszentrum für Wasserstoff-Technologien nach Duisburg holen zu wollen, ist nach Einschätzung der SPD-Ratsfraktion ein klarer Arbeitsauftrag für die Verwaltung und Wirtschaftsförderung. „Der Ministerpräsident spricht ja davon, dass dies ein ‚Magnet für die Branche‘ werden soll“, so Thomas Krey, Wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion. „Dann müssen wir jetzt dafür sorgen, dass dessen Anziehungskraft auch noch in Oberhausen deutlich zu spüren ist.“

Im September vergangenen Jahres hatte Laschet kurz vor den Kommunalwahlen den MAN-Standort in Sterkrade besucht und dort ebenfalls eine Ansiedlung der Zukunftstechnologie ins Spiel gebracht: Ein Wasserstoff-Campus auf dem MAN-Gelände, so Laschet damals, wäre eine Investition in die Zukunft, von der nicht nur Oberhausen profitieren würde, sondern auch das Land. „Wir hoffen, dass sich der Ministerpräsident an seine Vision auch nach der Kommunalwahl noch erinnert“, so Thomas Krey. Mehr …


Treffen mit Betriebsräten:

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil besucht MAN Energy Solutions

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (links) und der OB-Kandidat der Oberhausener SPD, Thorsten Berg (rechts), haben gemeinsam den Sterkrader Standort von MAN Energy Solutions besucht.

Auf Initiative der Oberhausener SPD hat Bundesarbeitsminister Hubertus Heil am gestrigen Montag den hiesigen Standort von MAN Energy Solutions besucht.

„Es liegt ja auf der Hand, dass wir uns um die wichtigen Industriearbeitsplätze hier bei MAN sorgen“, erklärte der OB-Kandidat der SPD, Thorsten Berg. „Deshalb war es mir wichtig, gemeinsam mit Hubertus Heil hier hinzukommen, um mit den Betriebsräten über ihre Sorgen zu diskutieren und auch die Chancen auszuloten, die die Wasserstofftechnologie für die Zukunft des Standortes bietet“, so Berg.

Und in der Tat hatte Hubertus Heil nach den schlechten Nachrichten der vergangenen Wochen für die Beschäftigten am MAN-Standort Positives zu vermelden: „Die gute Nachricht ist, dass wir mit Beschluss des Konjunkturpaketes endlich auch eine Wasserstoffstrategie der Bundesregierung haben“, so der Arbeitsminister. Außerdem sagte Heil dem gebeutelten Standort Unterstützung zu. Mehr …


Thorsten Berg:

Entlassungen bei MAN verhindern!

„Das ist ein schwerer Schlag für die Beschäftigten und ihre Familien, für Sterkrade und für ganz Oberhausen“, erklärt der OB-Kandidat der SPD, Thorsten Berg, zum angekündigten Arbeitsplatzabbau bei MAN Energy Solutions SE. Nun gehe es zunächst darum, niemanden in die Arbeitslosigkeit fallen zu lassen. „MAN hat in der Vergangenheit an diesem Standort und mit diesen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gutes Geld verdient. Da ist das Unternehmen es den Menschen schuldig, alles dafür zu tun, dass es nicht zu Entlassungen kommt.“

Die Hiobsbotschaft von der Steinbrinkstraße erreicht Stadt und Politik in denkbar schlechten Zeiten, weiß der OB-Kandidat: „Unsere Wirtschaft leidet bereits unter den Folgen der Corona-Krise, die in Gänze noch gar nicht absehbar sind. Da schmerzt der Verlust von so vielen guten Arbeitsplätzen umso mehr“, so Thorsten Berg. Nun gelte es, um die verbliebenen Industriearbeitsplätze bei MAN zu kämpfen. Mehr …


Corona-Krise:

Rat lässt Chance auf schnelle Hilfe liegen

Auf Initiative der SPD-Ratsfraktion hin hat der Rat der Stadt am Montag die Verwaltung beauftragt, ein Corona-Wirtschaftsaufbauprogramm vorzulegen. Basis für dieses Programm ist ein Antrag der Sozialdemokraten, die sofortige Maßnahmen vorgeschlagen hatten. So hätte nach dem Willen der Fraktion der Rat bereits jetzt ein Sofortprogramm für Freizeit, Tourismus und die Eventwirtschaft, ein Innenstadtprogramm sowie ein kommunales Konjunkturprogramm für Mittelstand und Handwerk verabschieden sollen. Mehr …


Am Montag im Rat der Stadt:

SPD schlägt Maßnahmenpaket gegen Corona-Krise vor

In der Ratssitzung am Montag legt die SPD-Ratsfraktion ein Maßnahmenpaket zur Eindämmung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise vor. Es umfasst ein Sofortprogramm für Freizeit, Tourismus und Event, ein Innenstadtprogramm, die Absicherung sozialer Infrastruktur sowie ein kommunales Konjunkturprogramm für Mittelstand und Handwerk.

Das Paket bündelt eine Reihe von Maßnahmen, um die lokale Wirtschaft zu unterstützen – von der Industrie über den Mittelstand und den Handel bis zur Gastronomie und Kultur. So sollen etwa städtische Maßnahmen zur Liquiditätssicherung wie die Stundung von Steuern und Abgaben bis Ende 2021 fortgeführt werden. Mehr …


Ulrich Real:

SPD-Fraktion begrüßt Ende der Flächenblockade auf dem Waldteich-Gelände

Ulrich Real ist Mitglied des Rates und Bezirksbürgermeister von Sterkrade

Ulrich Real ist Mitglied des Rates und Bezirksbürgermeister von Sterkrade

Nach dem wiederholten und jetzt wohl auch endgültigen Scheitern der Thyssen-Pläne, auf dem Waldteich-Gelände ein Röhren-Logistik-Zentrum zu errichten, fordert die SPD-Ratsfraktion eine schnelle und wirksame Entwicklung dieser wichtigen Gewerbefläche.

„Seit mehr als fünf Jahren liegt diese riesige Fläche brach und ungenutzt, obwohl wir in Oberhausen dringend Gewerbeflächen für kleinere und mittlere Betriebe benötigen“, beklagt Ulrich Real (SPD), der Sterkrader Bezirksbürgermeister. Und er fordert, dass jetzt Stadt und Wirtschaftsförderung gemeinsam mit dem Eigentümer möglichst schnell ein Entwicklungskonzept auf den Tisch legen. Ob überhaupt nach der Abkehr von der Groß-Logistik eine Neuaufstellung des Bebauungsplans erforderlich ist, gelte es als Erstes pragmatisch zu prüfen. Mehr …


Grußwort zum Jahreswechsel 2015 / 2016:

Liebe Oberhausenerinnen und Oberhausener,

gasometer_08zu den bewährten Traditionen eines Grußwortes zum Jahreswechsel gehört der Rückblick auf das vergangene Jahr. Und dabei wird überdeutlich, dass das Jahr 2015 als das Jahr der Flüchtlinge in die Chronik unserer Stadt eingehen wird. Die schrecklichen Ereignisse im östlichen und südlichen Mittelmeerraum haben die dort lebenden Menschen in ungeahnter Zahl veranlasst, als letzten Ausweg aus ihrer Heimat zu fliehen und Sicherheit und Schutz vor Verfolgung auch in unserer Stadt zu suchen. Mehr …


Postos Bahnhof mit Bärbel Höhn:

„Genau der Richtige für das Amt des Oberbürgermeisters“

postos_bahnhof_baerbel_hoehn„Eine lebenswerte Stadt Oberhausen muss das Ziel sein“, sagte Bärbel Höhn bei Postos Bahnhof. Vor vollem Haus betonte die prominente Grünen-Abgeordnete ihre Unterstützung für Apostolos Tsalastras: „Ideen aufgreifen und das Beste aus der Situation zu machen: das passt zu Oberhausen.“ Höhn zeigte sich davon überzeugt, dass ein Mann, der sich mit Finanzen und Kultur gleichermaßen auskennt, genau der Richtige für das Amt des Oberbürgermeisters sei. Mehr …



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