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Europahaus:

Zustände für SPD nicht hinnehmbar

Das Europahaus am Friedensplatz in Alt-Oberhausen

Kopfschütteln und Unverständnis hat der Sachstandsbericht zur Situation im Europahaus ausgelöst, den die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Alt-Oberhausen beantragt hatte. Im Frühjahr hatten die Bewohner einer komplette Etage ihre Wohnungen räumen müssen wegen eines fehlenden Fluchtwegs.

Wer nun gehofft haben mag, dass die das Europahaus verwaltende Zentral Boden Vermietung und Verwaltung GmbH (ZBVV) die Vorgänge im Frühjahr als Anlass zur Besserung gesehen hätte, wurde in der Bezirksvertretung bitter enttäuscht: Noch Anfang November hatte die städtische Verwaltung im Rahmen einer Ortsbesichtigung registrieren müssen, dass das siebte Obergeschoss, in dem ein fehlender Fluchtweg beanstandet worden war, immer noch unbewohnt ist.

Sanierungsarbeiten hätten dort begonnen, die Wohnungstrennwände seien allerdings mangelhaft, erfuhren die Bezirksvertreter. Nicht fachgerecht eingeputzte Kabel und Haustechnik, Stolperfallen, in Flur zwischengelagerter Bauschutt und dergleichen mehr zählte der Bericht auf.

„Die Zustände dort sind absolut nicht hinnehmbar“, ärgerte sich Christiane Gerster-Schmidt, die Sprecherin der SPD-Fraktion in Alt-Oberhausen.

Und sie wollte den Fall auch nicht auf sich beruhen lassen. Für die nächste Sitzung der Bezirksvertretung ist ein Vertreter der ZBVV eingeladen worden, um den Mitgliedern der Bezirksvertretung dort dann Rede und Antwort zu stehen.

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