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Klausurtagung des SPD-Ortsvereins Sterkrade-Süd:

Jede Menge Sterkrader Themen

Intensive Diskussion über aktuelle Sterkrader Themen und städtebauliche Entwicklungsperspektiven: Der Ortsverein Sterkrade-Süd bei seiner Klausurtagung im „Klumpen Moritz“

Der Ortsverein Sterkrade Süd hat am 28. Januar 2023 zu einer Klausur in den „Klumpen Moritz“ eingeladen, um dort gemeinsam einen Samstagvormittag der konzentrierten politischen Arbeit zu widmen. Als Gast war der Bezirksbürgermeister Ulrich Real geladen, der in einem lebhaften Präsentationsvortrag mit dem Titel „Sterkrade und seine Ortsteile auf dem Weg in die Zukunft“ über städtebauliche Entwicklungen und Pläne informierte.

Ulrich Real berichtete über bereits realisierte Projekte wie die Umgestaltung von Arealen an der Tirpitz- und Gartenstraße, die nun in Form offener Bürgerplätze mit Spielgeräten für Kinder und Sitzgelegenheiten den Anwohnern attraktive Aufenthaltsorte bieten, oder die Stadtteilbibliothek in schön gestalteten Räumen mit Außengarten, Repair-Café, Seminarräumen und einer E-Bike-Ladestation. Lobenswert sind auch das beschlossene Fassadenprogramm, das die Möglichkeit bietet, verunstaltete oder heruntergekommene Häuserfassaden zu verschönern oder das Image-und Marketing-Konzept „Stark, Stärker, Sterkrade“.

In der Realisierungsphase befinden sich der Neubau des Mehrfamilienhauses mit Geschäftslokalen auf dem Gelände des alten Kaiser & Ganz-Gebäudes, die Umgestaltung des Kleinen Marktes zum offenen Markt ohne Begrenzungen mit vielen Bäumen und einer Wasserfontäne, sowie Straßenbauarbeiten im Umfeld des Sterkrader Bahnhofs oder die Entwicklung des Familiengrundschulzentrums rund um die Steinbrinkschule.

In Planung und Verhandlungen befindet sich die Stadt noch in vielen weiteren Wunschprojekten:

So sollen die Stadtteileingänge am Volkspark und Neumarkt, am alten Rathaus, am Arnold-Rademacher-Platz und am Bahnhof als einladende Willkommenstore zur Innenstadt neu gedacht und entsprechend umgestaltet werden, indem zum Beispiel neue Kioske mit Außengastronomie, Aufenthaltsorte im Grünen oder gut konzipierte Parkmöglichkeiten geschaffen werden. Für das ehemalige Zechengelände an der Von-Trotha-Straße liegt bereits ein Gewinnerentwurf eines Architekten-Teams aus Münster zum Schlaum-Wettbewerb „Vom grauen Rand zum grünen Band“ vor.

Ein langwährendes und schwierig zu lösendes Problem stellen die Leerstände von Immobilien in der Sterkrader Innenstadt dar. Hier wird weiterhin versucht, mit den Besitzern des Möbelhauses (Segmüller) und der Max-Bahr- und der Kaufland-Immobilie (Hirsch-Gruppe) zu einer Einigung zu kommen.

Großprojekte wie der Ausbau des Sterkrader Bahnhofs unter Einbeziehung des Architekten-Konzepts „Lichtwelten“ und die Baumaßnahmen an der L215n im Bereich Weseler-/Weierstraße im Zusammenhang mit dem Ausbau der BETUWE-Linie werden die Stadt und die Bürger noch vor große Herausforderungen stellen.

Abschließend gab es zur „Belohnung“ für die Anwesenden als kleines Mittagessen die allseits beliebte Currywurst, und Jörg Schröer verabschiedete die Genossen und Genossinen des Ortsvereins mit dem Wunsch auf eine weiterhin gute und produktive Zusammenarbeit in ein wohlverdientes erholsames Wochenende.

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