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MdL Sonja Bongers:

Bessere Perspektiven für Langzeitarbeitslose schaffen

Sonja Bongers ist Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion und Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen

Trotz insgesamt guter Zahlen vom Arbeitsmarkt, sind in Nordrhein-Westfalen derzeit über 300.000 Menschen als Langzeitarbeitslose gemeldet. „Das sind 300.000 Schicksale von Menschen, die abgekoppelt ihr Dasein fristen. Sie leben von sehr wenig Geld und sind ohne Perspektive. Wir müssen hier entgegensteuern“, sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Sonja Bongers nach Bekanntwerden der Zahlen.

Corona zeigt Wirkung

Besonders die Pandemie habe dieser Gruppe von Männern und Frauen nochmals deutlich zugesetzt. Um 25 Prozent sei der Anteil der Menschen, die langfristig ohne Job dastünden, zu Vor-Corona-Zeiten gestiegen, so Bongers.

Bongers setzt dabei auf mehr staatliche Initiative. „Mit einem sozialen, öffentlich geförderten Arbeitsmarkt müssen wir als Politik hier regulieren. Geringqualifizierte müssen über Sonderprogramme gecoacht werden. Zudem benötigen sie mehr finanzielle Aufwendungen und brauchen eine bessere Betreuung für ihre Kinder. Oft sind es ja auch alleinerziehende Frauen, die das stemmen müssen.“

Ausbildung stärken

Bongers hat aber nicht nur die Langzeitarbeitslosen im Blick, auch der Nachwuchs macht der Rechtsexpertin Sorgen.

„Jugendliche brauchen eine Ausbildung, und zwar alle. Wir brauchen die Fachkräfte und die Leute brauchen Perspektiven. Derzeit ist es ja so, dass jeder fünfte junge Erwachsene keine Berufsausbildung erhält. Spezielle Förderungen können hier Abhilfe schaffen. Die Leute müssen sich auf uns verlassen können“, so Bongers.

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