Ulrich Real:

Centerpoint-Abriss nicht um jeden Preis

Ulrich Real ist Bezirksbürgermeister von Sterkrade

Ulrich Real ist Bezirksbürgermeister von Sterkrade

„Auch wenn der Abriss des Centerpoints für Sterkrade ein Gewinn wäre, sollten wir ihn nicht um jeden Preis forcieren“, fordert der Sterkrader Bezirksbürgermeister Ulrich Real. „Hier ist ein Vorgehen mit Augenmaß notwendig und die Forderung von Kämmerer Apostolos Tsalastras, den Preis für einen möglichen Kauf neu zu verhandeln, findet meine uneingeschränkte Unterstützung.“ Mit der Ankündigung der Firma Reuschenbach, nicht in das neue Gebäude in Sterkrade- Mitte zu ziehen und ein so wichtiges Stadtentwicklungsprojekt zu unterstützen, sei die bisherige Geschäftsgrundlage in Sachen Centerpoint entfallen.

„Ohne eine Beteiligung des Centerpoint-Besitzers am Neubau der Kaiser-und-Ganz-Immobilie sind fast 600.000 Euro Ausgaben nicht zu rechtfertigen“, kritisiert Real und erinnert daran, dass die Abrisskosten noch hinzukämen. Er fordert, nach Neuverhandlungen das Ergebnis mit den Sterkraderinnen und Sterkradern zu diskutieren. „Wir sollten gemeinsam klären, was uns ein Abriss wert ist.“

Bemerkenswert findet der Bezirksbürgermeister, dass sich die CDU auf ihrer Klausurtagung nicht zur positiven Entwicklung in Sterkrade äußere. Der Abriss des Kaiser-und-Ganz-Gebäudes habe begonnen, der Neubau der Stadtbibliothek in der ehemaligen Sparkasse läuft, der Bau von altengerechten Wohnungen am alten Bibliotheksstandort ist genauso auf dem Weg wie die Aufwertung des Stadtmittehauses. Noch im Sommer werde der neue Stadtteilmanager für Sterkrade seine Arbeit aufnehmen.

„Wer da keine Entwicklungen erkennt und statt dessen von ‚Versagen‘ spricht, zeigt nur, dass er sich in Sterkrade nicht auskennt“, so Ulrich Real abschließend.

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