Die sozialdemokratischen Mitglieder des Rates der Stadt Oberhausen bilden für die Dauer der Wahlperiode die SPD-Fraktion. Die Fraktion berät über Anträge und Anregungen aus der Bürgerschaft und der Partei, soweit sie kommunalpolitische Fragen betreffen, und über die Vorlagen der Verwaltung. Seit der letzten Kommunalwahl am 14.09.2025 gehören der SPD-Fraktion 16 Mitglieder an (7 Frauen, 9 Männer). Vorsitzender ist der Stadtverordnete Manuel Prohl aus dem Ortsverein Sterkrade-Süd.
Kranzniederlegung auf dem Westfriedhof anlässlich des 40. Todestages von Luise Albertz. Die Spitzen von Partei und Fraktion der Oberhausener SPD gedachten am heutigen Sonntag der unvergessenen „Mutter Courage“ des Ruhrgebiets. Von links: Alt-Oberbürgermeister Friedhelm van den Mond, MdL Stefan Zimkeit, Oberhausens SPD-Chef und MdB Dirk Vöpel, die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion Kirsten Oberste-Kleinbeck, Osterfelds Bezirksbürgermeister Thomas Krey, SPD-Fraktionschef Wolfgang Große Brömer und der stellvertretende SPD-Vorsitzende Dr. Jörg Schröer.
Luise Albertz | 22.01.1901-01.02.1979
Anlässlich ihres 40. Todestages am Freitag, 1. Februar, erinnern der SPD-Unterbezirk und die Fraktion im Rat der Stadt an die langjährige Oberbürgermeisterin und Bundestagsabgeordnete Luise Albertz.
Als „Mutter Courage des Ruhrgebiets“ war sie einst bezeichnet worden, sie galt als eine der bekanntesten SPD-Politikerinnen im Deutschland der Nachkriegszeit. Vor 40 Jahren verstarb Oberhausens Oberbürgermeisterin Luise Albertz im Alter von 77 Jahren. Die Tochter des von den Nazis ermordeten sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten Hermann Albertz hat Oberhausen geprägt in den harten Jahren der Nachkriegszeit, in der schwierigen Zeit der Kohle- und Stahlkrise. „Diese Stadt zu einer Heimat zu machen für alle, die hier leben, darin sehe ich meine vordringlichste Aufgabe“, so hatte es Luise Albertz einst formuliert. Sie hat sie mehr als erfüllt.
Luise Albertz | 22.01.1901 - 01.02.1979
"Das moralisch Richtige kann niemals das politisch Falsche sein." Rede von Luise Albertz anlässlich ihrer erstmaligen Wahl zur Oberbürgermeisterin der Stadt Oberhausen 1946
"Das moralisch Richtige kann niemals das politisch Falsche sein." Rede von Luise Albertz anlässlich ihrer erstmaligen Wahl zur Oberbürgermeisterin der Stadt Oberhausen 1946
Immer in der ersten Reihe, wenn es um Oberhausen ging: Mit Weggefährten auf der Elsässer Straße in den 60er Jahren
Luise Albertz mit Willy Brandt in der im Bau befindlichen Stadthalle, die heute ihren Namen trägt
Auf Grubenfahrt
1962: Festakt im Ratssaal zum 100. Geburtstag der Stadt Oberhausen
Bundestagswahlkampf 1961
Mit Heinz Kühn, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen
Auftritt von Bundeskanzler Willy Brandt bei einer Großkundgebung der Oberhausener SPD im Bundestagswahlkampf 1972
Auf einer kommunalpolitischen Bundeskonferenz der SPD
Im Gespräch mit Bundeskanzler Helmut Schmidt
Die erste Reihe der SPD-Ratsfraktion: Friedhelm van den Mond, Willi Meinicke und Luise Albertz bei einer Ratssitzung in den 70er Jahren
"Unsere Luise" ist tot
Die Stadt trauert um Luise Albertz
Luise Albertz gestorben
Die Todesanzeigen
Beerdigung von Luise Albertz auf dem Westfriedhof in Lirich
Gedenken an Luise Albertz: SPD-Fraktionschef Heinz Schleußer, Willi Meinicke, Oberbürgermeister Friedhelm van den Mond, CDU-Fraktionschef Hans Wagner und Oberstadtdirektor Dieter Uecker
2017: Banner an der Fensterfront der Luise-Albertz-Halle
Ulrich Real ist planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Bezirksbürgermeister von Sterkrade
Äußerst verärgert hat Bezirksbürgermeister Ulrich Real (SPD) die Einlassungen der Ratsmitglieder Albert Karschti und Werner Nowak (Offen für Bürger) zu Planungsverfahren in Sterkrade zur Kenntnis genommen. Im Vorfeld des Ideenmarktes für die Attraktivierung des Stadtteils wollen Nowak und Karschti mangelnde Möglichkeiten für die Beteiligung von Bürgern festgestellt haben.
Die ehemaligen BOB-Politiker wähnen gar die Glaubwürdigkeit von Politik und Verwaltung in Gefahr – eine Einschätzung, die bei Real und den Sterkrader Sozialdemokraten nur für fassungsloses Kopfschütteln sorgt. Mehr …
Ulrich Real ist planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Bezirksbürgermeister von Sterkrade
„Zum wiederholten Male verlieren die Oberhausener Grünen betroffene Menschen komplett aus ihrem Blickfeld.“ So kommentiert Ulrich Real, planungspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion, die Stellungnahme des Grünen-Stadtverordneten Norbert Axt zu den Ausbauplänen des Autobahnkreuzes Oberhausen. Dieser hatte sich gegen einen Ausbau ausgesprochen.
Bekanntermaßen sind gerade die direkten Anwohner der A2 und der A3 rund um das Oberhausener Kreuz stark belastet. Zum einen durch Lärm, zum anderen durch vielfältige Emissionen bei Staus rund um das Kreuz. „Wenn der Verkehr steht, die Motoren laufen, sind gerade die Anwohner einer hohen gesundheitlichen Belastung ausgesetzt“, erläutert Real weiter. Mehr …
Thomas Krey ist Mitglied des Rates der Stadt und Bezirksbürgermeister von Osterfeld
Erfreut hat Osterfelds Bezirksbürgermeister Thomas Krey (SPD) die Nachricht aufgenommen, dass die Gleisunterführung an der Osterfelder Straße verbreitert werden soll, so dass dann drei Fahrstreifen für Autos, zwei Radwege und zwei Bürgersteige zur Verfügung stehen werden. „Dieses Nadelöhr zu verbreitern, ist auf jeden Fall ein Gewinn für die Osterfelder Bürgerinnen und Bürger, für den wir uns schon lange eingesetzt haben“, so Thomas Krey. Mehr …
Manfred Flore ist umwelt- und kulturpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion
„Dem Augenschein nach scheint eine Verringerung der Stickoxid-Belastung an der Mülheimer Straße durch eine entsprechende Lenkung des Verkehrs mittels grüner Welle nicht richtig zu funktionieren“, vermutet Manfred Flore, Umweltpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion.
Dabei brauche die Stadt eine umweltorientierte Verkehrssteuerung, die dabei hilft, den Verkehr flüssiger durch die Stadt zu lenken, Brems- und Haltevorgänge zu verringern und somit Schadstoffe in der Luft zu reduzieren. Dieser Ansatz findet sich auch im Masterplan „Saubere Luft für Oberhausen“ wieder. Mehr …
Wolfgang Große Brömer ist Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion
Die Vorsitzenden der sozialdemokratischen Fraktionen in den Städten und Kreisen des Ruhrgebiets haben in einem gemeinsamen Brief an Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) Hilfe angefordert bei der Verbesserung der finanziellen Situation vor Ort. Die sozialdemokratischen Politiker fordern vor allem eine Lösung des Problems der Altschulden an.
Es habe sich, so heißt es in dem Brief, ein „mittlerweile jahrzehntelanger Kreislauf aus ökonomischer Schwächung, einer hohen Belastung durch steigende Sozialausgaben und eine strukturelle Unterfinanzierung“ ergeben. Vor dem Hintergrund der aktuellen Steuereinnahmen und der allgemeinen, positiven wirtschaftlichen Situation Deutschlands seien die Möglichkeiten des Bundes und des Landes, den Kommunen nachhaltig zu helfen, so gut wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr. Mehr …
Wolfgang Große Brömer ist Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion
zu den guten Nachrichten des Jahres 2018 gehört an erster Stelle die, dass die Bundesregierung endlich Tritt gefasst hat und innerhalb weniger Wochen Gesetze auf den Weg gebracht hat, die im neuen Jahr spürbare Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger bewirken werden. So bleibt durch die Steuersenkung mehr Netto vom Brutto, die Beiträge zur Krankenversicherung durch die wieder eingeführte paritätische Beteiligung der Arbeitgeber sinken und für die Geringverdienenden werden die Arbeitnehmerbeiträge für die Sozialversicherung zusätzlich gesenkt. Mehr …
Manfred Flore ist umwelt- und kulturpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion
„Selbst bei einem weiteren, trockenen Jahrhundert-Sommer wie in diesem Jahr ist in den Talsperren des Ruhrverbandes genügend Wasser vorhanden, um die Trinkwasserversorgung für Oberhausen und das gesamte Versorgungsgebiet sicherzustellen.“ Dies erklärt Manfred Flore, umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion und Vertreter der Stadt Oberhausen in der Verbandsversammlung des Ruhrverbandes.
Diese erfreuliche Tatsache hatte der technische Vorstand des Ruhrverbandes, Norbert Jardin, in seinem Bericht anlässlich der Verbandsversammlung in Essen erklärt. Die dem Ruhrverband zugeordneten Gemeinden wie Oberhausen müssten keine Sorge um ihr Trinkwasser für das kommende Jahr haben. Trotz zehn trockener Jahre und dem trockensten Jahr des Jahrhunderts in 2018, hätten die Ruhrtalsperren ihre Leistungsfähigkeit voll bewiesen, so dass sich niemand ums Trinkwasser sorgen müsse. Mehr …
Ercan Telli ist sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion
Bei seinem Besuch in der SPD-Ratsfraktion hat Uwe Weinand, Geschäftsführer des Jobcenters Oberhausen, eindringlich für die Möglichkeiten geworben, die das neue Teilhabechancen-Gesetz ab dem neuen Jahr bei der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit bietet. Ziel des Gesetzes ist es, langzeitarbeitslosen Menschen wieder eine Perspektive auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen durch die Schaffung von sozialversicherungspflichtigen, tariflich bezahlten Arbeitsplätzen.
Da diese Förderung nun nicht nur auf einem zeitlich begrenzten Programm fußt, sondern ab dem 1. Januar geltende Gesetzeslage ist, sieht Weinand hier eine große Chance. Die Vorbereitungen für das Teilhabechancen-Gesetz, wie etwa die Auswahl geeigneter Personen aus dem Betreuungskreis des Jobcenters, liefen bereits, erklärte der Geschäftsführer den SPD-Ratspolitikern. Mehr …
Wolfgang Große Brömer ist Vorsitzender der SPD-Ratsfraktion
„Das Informationsdefizit etlicher Bürgerinnen und Bürger über Hilfs-, Kultur- und Freizeitangebote ist so katastrophal wie unnötig“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Wolfgang Große Brömer zu einem Ergebnis der neuen Oberhausener Familienstudie. „Dass die Spielräume einer finanziell gebeutelten Stadt wie Oberhausen nicht so groß sind, wie wir uns das alle wünschen, ist schon schlimm genug“, so Große Brömer weiter. „Dass die Angebote, die wir dennoch finanziell stemmen, teils bei der Klientel, die der Hilfe bedürfen, nicht einmal bekannt sind, ist nicht tragbar.“ Mehr …