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Oberbürgermeisterwahl:

Klare Niederlage

Apostolos Tasalastras, Erster Beigeordneter und Oberbürgermeister-Kandidat der Oberhausener SPD zur OB-Wahl am 13. September 2015

Apostolos Tasalastras, Erster Beigeordneter und Oberbürgermeister-Kandidat der Oberhausener SPD zur OB-Wahl am 13. September 2015

„Das, was wir geleistet haben, war der Versuch, einen Trend zu drehen“, sagte Apostolos Tsalastras zur der 38-zu-53-Prozent-Niederlage gegen den CDU-Kandidaten Daniel Schranz. „Wir wollten keine Demobilisierung der Wähler, das ist uns aber nicht gelungen“, so Tsalastras. „Wenn die Wähler zu Hause bleiben, sind das in der Regel unsere Wähler.“ Er bedankte sich bei allen, die in seinem Wahlkampf so grandios geholfen haben. „So viel Unterstützung hatten wir als Sozialdemokraten noch nie. Wenn wir alle so zusammenhalten, werden wir in fünf Jahren anders dastehen und gewinnen“, blickte Apostolos Tsalastras nach vorn.

Oberhausens SPD-Chef Mike Groschek gratulierte Daniel Schranz zum Wahlsieg und gratulierte auch Apostolos Tsalastras. „Du hast gekämpft wie ein Löwe“, sagte der Minister. „Wir haben eine klare Niederlage hinnehmen müssen. Wir haben Vertrauen verspielt, nicht in diesem Wahlkampf, sondern schon vorher.“

Groschek kündigte an, dass sich die SPD neu aufstellen und Tsalastras in die Parteispitze aufnehmen wird. „Posto geht nicht von Bord, sondern geht auf die Brücke.“ Das Gesprächsformat „Postos Bahnhof“ bleibe erhalten, sagte der Landesverkehrsminister, der unter anderem damit gegen den Vertrauensverlust angehen möchte.

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