Ulrich Real:

CDU veranstaltet Eiertanz um Supermarkt in Holten

Ulrich Real ist Mitglied des Rates und Bezirksbürgermeister von Sterkrade

Ulrich Real ist Mitglied des Rates und Bezirksbürgermeister von Sterkrade

Die Diskussion um einen neuen Lebensmittelmarkt in Holten schwelt seit Jahren. Schon 2012 stieß der damalige Bezirksbürgermeister Dieter Janßen (SPD) eine öffentliche Diskussion um die Ansiedlung eines neuen Lebensmittelmarktes an und erntete damals nicht nur Applaus für diesen Vorschlag. Heftige Kritik gab es damals vor allem von Seiten der CDU, die aktuell jedoch wieder einmal ihre Fähnchen in den Wind dreht und für die nächsten Sitzungen des Planungsausschusses und der Bezirksvertretung Sterkrade einen Sachstandsbericht zum Thema Lebensmittelmarkt in Holten beantragt hat.

“Der Aufschlag der CDU ist wirklich reine Heuchelei”, ärgert sich der Sterkrader Bezirksbürgermeister Urich Real. “Schon vor drei Jahren zeichnete sich ab, dass der Lebensmittelmarkt am Holtener Markt keine Zukunft haben wird. Unser Engagement für die Ansiedlung eines neuen Supermarktes ist damals von der CDU scharf kritisiert worden.”

Seinerzeit hatte Holger Ingendoh, CDU Ratsmitglied und Sprecher in der BV Sterkrade, im Rahmen eines Sommerinterviews der Frage, ob Holten einen neuen Lebensmittelmarkt bräuchte, noch eine eindeutige Absage erteilt. Die Notwendigkeit eines Frischemarktes sei nicht vorhanden und man wolle auf keinen Fall eine Neuansiedlung. “Wer sich jahrelang gegen einen neuen Supermarkt in Holten ausspricht und sich jetzt zum Anwalt der Bürger in dieser Frage mach will, verkauft die Mensch für dumm”, führt Ulrich Real weiter aus.

“Wir brauchen keine Trittbrettfahrer in Holten”, pflichtet der zuständige Stadtverordnete Helmut Brodrick seinem Ratskollegen Real bei. “Die SPD sucht seit längerer Zeit nach einer Lösung für das Nahversorgungsproblem in Holten. Wir brauchen einen Standort, der für die Menschen gut erreichbar, planungsrechtlich zulässig und für einen Investor attraktiv ist. Was wir nicht brauchen ist politisches Schaulaufen, das niemandem hilft!”

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