MdB Michael Groschek:

Löhne bis zur Sittenwidrigkeit

Michael Groschek ist Generalsekretär der NRWSPD und Mitglied des Bundestages für Oberhausen und Dinslaken

Michael Groschek ist Generalsekretär der NRWSPD und Mitglied des Bundestages für Oberhausen und Dinslaken

Am Ende des Tages haben Frauen für die gleiche Arbeit weniger Geld nach Hause gebracht als die eigentlich gleichgestellten Männer. Dieser Unterschied beträgt bis zu 23%. Besonders der Einzelhandel ist dafür anfällig. Verschiedene Einzelhandelsketten fallen immer wieder durch sittenwidrige Löhne auf. Die SPD-Bundestagsfraktion hat daher heute ein Positionspapier einbracht, dass die Eckpunkte für ein Entgeltgleichheitsgesetz aufstellt.

Dieses Papier dient als Ausgangspunkt, um gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit zu erhalten, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Groschek. „Zur Zeit sind wir im Bund Opposition. Diesem Eckpunktepapier folgt ein Antrag, der die Entgeltgleichheit zwischen Männern und Frauen auf den Weg bringt und die Regierung unter Druck setzt. Das Gesetz werden wir erst in Regierungsverantwortung umsetzen,“ so der Abgeordnete Groschek weiter.

Freitag, den 25.3.2011, wird der offizielle Equal Pay Day am Brandenburger Tor in Berlin mit der Hauptkundgebung um 12.00 Uhr prominent besetzt sein. In Oberhausen findet bereits am Donnerstag, den 24.03., ab 17.30 Uhr, am Ebertplatz 4 eine Veranstaltung des Oberhausener Frauenforums statt.

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