Jahreshauptversammlung AG 60 plus Sterkrade-Nord:

SPD-Senioren informierten sich über Gesundheitsreform

Rudi Hegenberg ist Vorsitzender der SPD-Senioren im Ortsverein Sterkrade-Nord

Rudi Hegenberg ist Vorsitzender der SPD-Senioren im Ortsverein Sterkrade-Nord

Um zeitnahe Informationen über die Gesundheitsreform ging es bei der Jahreshauptversammlung der SPD-Senioren Sterkrade-Nord im Saal der Seniorenanlage am Julius-Brecht-Anger, zu der Vorsitzender Rudi Hegenberg neben den Mitgliedern auch viele Gäste begrüßen konnte. Mit Sabine Weßendorf von der Oberhausener AOK hatte er eine Referentin gewonnen, die
sich im Verlaufe ihres Vortrages auch reichlich Zeit nahm, die zahlreichen Nachfragen der Seniorinnen und Senioren zu beantworten, wie sie sich aus dem täglichen Erleben der Anwesenden mit den neuen und alten Regelungen im Gesundheitsbereich entwickelt haben.

Bei ihrer Darstellung der vom Gesetzgeber beschlossenen Regelungen ging Frau Weßendorf auf folgende Schwerpunkte ein:

– die Finanzierung der Gesundheitsreform,
– die Bürgerversicherung,
– die Ablösung der Budgetierung zum 1.1.2009,
– die zu erwartende künftige Beitragsentwicklung,
– die elektronische Gesundheitskarte,
– die Wahltarife,
– die Regelungen beim Zahnersatz und
– die Änderungen bei der Pflegeversicherung.

Besonders interessierte die Senioren angesichts ihrer begrenzten Einkommensverhältnisse die Regelungen bei der Befreiung von Zuzahlungen bei Medikamenten und die Verwendung von Generika, also preiswerten “Ersatzmedikamenten” von gleicher Zusammensetzung. Das gleiche Interesse galt auch der Frage des künftigen Wettbewerbs der Kassen untereinander und der Möglichkeiten des Wechsels der Kasse.

Offen blieb bei vielen Diskussionsbeiträgen, ob der Gesetzgeber bei vielen Regelungen wirklich zu optimalen Lösungen gefunden hat. Auf jeden Fall muss davon ausgegangen werden, dass auch künftig mit steigenden Beitragssätzen zu rechnen ist, die die Zuwächse bei den Renten mindestens “kompensieren”.

Sicher sei, so abschließend Seniorenchef Rudi Hegenberg, dass dies nicht die letzte Info-Veranstaltung zur Gesundheitsreform sein werde, da auch in Zukunft mit neuen Fragestellungen zu rechnen sei.

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