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Podiumsdiskussion der ASF-Oberhausen:

80 Frauen nahmen teil

80 Frauen folgten einer Einladung der AsF Oberhausen (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) zu einer Podiumsdiskussion zum Thema: Frauen
und Hormone. Elisabeth Thesing-Bleck, Vizepräsidentin der Apothekenkammer Nordrhein, und Richard Schmeling, niedergelassener Facharzt für
Frauenkrankheiten in Oberhausen, begleiteten den Diskussionsabend als kompetente Fachleute.

Liesel Mels, Vorsitzende der AsF führte die Teilnehmerinnen in die Thematik ein. Frauen haben ein Leben lang mit Hormonen zu tun, sei es die Pille zur Verhütung, Hormonersatztherapien, Hormongaben während der Wechseljahre usw. „Besonders in der letzten Zeit sind Hormontherapien ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Daher fühlen sich Frauen verunsichert“, so die AsF-Vorsitzende.

Unter der Moderation von Tina Patrizia Lex wurde das Thema konträr diskutiert. Gleichwohl erhielten die interessierten Frauen klare und kompetente Antworten auf ihre Fragen, die im besonderen Maße die oft jahrzehntelangen Einnahmen von Hormonen betrafen. Dennoch wurde deutlich, dass es auf dem Gebiet der
Forschung noch viel zu tun gibt.

Dies drückte auch Angelika Jäntsch, nominierte Kandidatin zur Stadtverordneten, in ihrem Schlusswort aus: „Eine relativ große Gruppe von Frauen nimmt vom Teenageralter an bis ins hohe Alter hinein Hormone ein. Dabei stellt sich die Frage, was da im Körper passiert, ob sich die Körperzustände verändern oder so bleiben wie vor der Hormoneinnahme.“Diese wichtige Fragestellung ist bisher noch nicht wissenschaftlich untersucht worden.

Die AsF Oberhausen wird deshalb beantragen, dass eine sogenannte wissenschaftliche Langzeitstudie durchgeführt wird, die den gesamten Zeitbereich der Hormoneinnahme mit ihren eventuellen Auswirkungen auf den Körper betrachtet. Nur so können verlässliche Aussagen über die Auswirkungen der Hormoneinnahmen auf das Leben der Frauen gemacht werden.

Dies war der Auftakt zu einer Veranstaltungsreihe der AsF Oberhausen zum Thema Frauen und Gesundheit.

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