SPD nominiert Spitze für die Kommunalwahl:

96 Prozent für Burkhard Drescher

96 Prozent für den Amtsinhaber: Oberbürgermeister Burkhard Drescher ist 2004 wieder Spitzenkandidat der Oberhausener SPD

96 Prozent für den Amtsinhaber: Oberbürgermeister Burkhard Drescher ist 2004 wieder Spitzenkandidat der Oberhausener SPD

Auf ihrem Unterbezirksparteitag in der Luise-Albertz-Halle nominierten die Oberhausener Sozialdemokraten am gestrigen Abend die Spitzen für die Kommunalwahl 2004. Die Delegierten aus den Ortsvereinen und Arbeitsgemeinschaften wählten erwartungsgemäß OB Burkhard Drescher erneut zum Spitzenkandidaten für die Kommunalwahl 2004. Über 96 Prozent Ja-Stimmen konnte sich Oberhausens OB freuen.

Drescher, der zu Beginn des Parteitages eine ausführliche Rede zum Strukturwandel und zu den Zielen für Oberhausen in den kommenden Jahren hielt, bedankte sich bei den Delegierten für dieses überwältigende Ergebnis sowie für das damit verbundene große Vertrauen. „Mein Ziel“, so Drescher, „ist es, auch nach der Kommunalwahl im September 2004 als Oberbürgermeister die großen Herausforderungen der Stadt anzupacken.“

Dabei bezeichnete er die Neue Mitte Oberhausen als „die Erfolgsstory des
Ruhrgebiets“ und appellierte an NRW Ministerpräsident Peer Steinbrück
und Wirtschaftsminister Harald Schartau, auch für „O-Vision“ grünen Licht zu geben und sich eindeutig und unmissverständlich dafür auszusprechen, das sie O.Vision wollen. Denn es gehe, so Drescher, um Perspektiven für die Region und für die hier lebenden Menschen, um wirtschaftliche Gesundung und um neue Arbeitsplätze. Rund 12.000 seien bereits im Strukturwandel entstanden.

Der Chef soll bleiben, sagten die Delegierten auch zu Wolfgang Große Brömer, der den Vorsitz der SPD-Ratsfraktion weiterhin inne haben soll. Die Delegierten des Parteitages nominierten ihn mit überwältigender Mehrheit. Große Brömer stellte dem Parteitag zuvor die Eckpunkte des Kommunalwahlprogramms dar: Bekämpfung der Arbeitslosigkeit, Konsolidierung der Gemeindefinanzen und größere Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger am politischen Geschehen sind nur einige der genannten Stichworte. Das Kommunalwahlprogramm werden die Ortvereine und Stadtverordneten dann vor Ort gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.

Ein klares Votum der Delegierten auch bei der Nominierung von Klaus Wehling für das Amt des Bürgermeisters. Auf ihn entfielen 156 Stimmen der Anwesenden. Mehr als 95 Prozent der Delegierte sprachen ihm als amtierenden Bürgermeister somit erneut das Vertrauen aus.

„Die Bürgerinnen und Bürger sollten langfristig wissen, mit wem wir Sozialdemokraten 2004 in Oberhausen zur Kommunalwahl antreten, damit die Oberhausenerinnen und Oberhausener sich in den kommenden Monaten ein exaktes Bild unserer Politik des Strukturwandels und der sozialen
Gerechtigkeit in schwieriger Zeit machen können“, so SPD-Vorsitzender
Hartmut Schmidt.

Unsere Politik mit Herz und Verstand wollen wir in den kommenden Jahren natürlich fortsetzen, fügte Schmidt selbstbewusst hinzu und freute sich sichtlich über die ausgezeichneten Wahlergebnisse der „Dreifachspitze“.

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