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AK Schule der SPD-Fraktion:

Offene Ganztagsgrundschulen auch in Oberhausen

Offene Ganztagsgrundschulen

Offene Ganztagsgrundschulen

Auch in Oberhausen soll es ab 2003 offene Ganztagsgrundschulen geben Dies beschloss der Arbeitskreis Schule der SPD-Ratsfraktion auf seiner Klausurtagung am letzten Samstag. Die Landesregierung plant, in einem ersten Schritt für das nächste Schuljahr landesweit an 300 Grundschulen offene Ganztagsangebote zu organisieren. In diesen Schulen soll es eine erheblich verbesserte Ganztagsbetreuung für Kinder geben, deren Eltern dies wünschen.

Hierzu sollen bisherige Betreuungsangebote und schulische Angebote gebündelt werden, erklärte der Oberhausener Landtagsabgeordnete Wolfgang Große Brömer. Zur Finanzierung sollen Land, Kommunen und Eltern beitragen. Der SPD-Arbeitskreis appelliert dabei an die Landesregierung, bei der endgültigen Festlegung der Finanzierung Rücksicht auf die Situation der finanzschwachen Städte zu nehmen. „Es darf nicht sein“, so Schuldezernent Reinhard Frind, „dass es ein breites Angebot an zusätzlichen Ganztagsangeboten nur in Kommunen gibt, denen es finanziell gut geht.“

Grundsätzlich sei das Landesprojekt „offene Ganztagsschule“ eine erhebliche qualitative und quantitative Verbesserung gegenüber bisherigen schulischen Betreuungsangeboten und ein Einstieg in die verbesserte Förderung von Grundschülern, hieß es auf der Klausurtagung. Diesen gelte es in den kommenden Jahren weiter zu entwickeln.

Von besonderer Bedeutung sind nach Ansicht der SPD entsprechende Angebote in sozial benachteiligten Stadtteilen. „Zusätzliche Betreuungs- und Förderangebote muss es gerade in diesen Bereichen geben“, so Stefan Zimkeit, der schulpolitische Sprecher der SPD-Ratsfraktion. Um dies sicher zu stellen, fordern die Sozialdemokraten auch eine soziale Komponente bei der Festlegung der Elternbeiträge.

Um die Chance zu eröffnen, schon im nächsten Schuljahr am Projekt offene Ganztagsschulen teilzunehmen, will die SPD in die nächste Ratssitzung einen Antrag einbringen, der die Verwaltung auffordert, ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten. Ziel soll es dabei sein, schnellstmöglich in jedem Stadtteil ein entsprechendes Angebot an die Eltern zu machen. Zur Erarbeitung dieses Konzeptes muss es, so die SPD weiter, eine enge Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Jugend und Schule geben. Selbstverständlich sei dabei die enge Abstimmung mit interessierten Schulen.

Sollten zur Umsetzung offener Ganztagsschulen in Oberhausen städtische Haushaltsmittel notwendig sein, ist die SPD-Ratsfraktion bereit, diese Mittel auf Grundlage eines tragfähigen Konzeptes zur Verfügung zu stellen. „Dies ist zwar wegen der Haushaltslage der Stadt äußerst schwierig, Oberhausener Schülerinnen und Schüler dürfen aber nicht gegenüber denen aus Nachbarstädten benachteiligt werden“, erläutert Stefan Zimkeit den Vorschlag. Deshalb wird die SPD eine entsprechende Absichtserklärung in die Haushaltsberatungen einbringen.

In diesem Zusammenhang begrüßte der Arbeitskreis ausdrücklich die Bereitschaft des Bundes, sich an der Finanzierung von Ganztagsangeboten zu beteiligen.

Langfristig unterstützt die Oberhausener SPD-Ratsfraktion das Ziel des Landes, entsprechende Ganztagsangebote an Grundschulen flächendeckend anzubieten. Dies sei insbesondere im Interesse berufstätiger Eltern. Das Land müsse aber, so der Arbeitskreis abschließend, das Projekt so ausgestalten, dass es allen Kommunen möglich ist, sich daran zu beteiligen.

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