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Gute Nachrichten in Sachen Nahverkehr:

Oberhausen erhält zweite Direktverbindung nach Düsseldorf

S-Bahn

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Die Anbindung Oberhausens an den schienengebundenen Nahverkehr wird sich ab dem nächsten Jahr weiter verbessern. Diese erfreuliche Ankündigung machte der Leiter des Geschäftsbereiches Verkehrsmanagement beim VRR, Jürgen Hambuch, auf der jüngsten Sitzung des AK Planung der SPD-Fraktion.

Das wird nicht nur viele Pendler freuen: Mit der Weiterführung der RE 3 von Duisburg nach Düsseldorf erhält Oberhausen eine zweite stündliche Direktverbindung zum Flughafen und in die Landeshauptstadt. Die Direktverbindung von Oberhausen nach Krefeld/Mönchengladbach durch die RB 33 bleibt laut Hambuch bestehen.

Deutlich besser wird auch die Anbindung des Oberhausener Nordens: Denn ab dem Fahrplanwechsel 2003 soll der RE 5 zusätzlich in Holten halten. Außerdem kündigte Hambuch an, dass auf dieser Linie in Zukunft Doppelstockwagen eingesetzt werden sollen. Die RB 35 wird neu stündlich von Wesel bis Emmerich verlängert, so dass dann die Haltepunkte Oberhausen-Sterkrade und Oberhausen-Holten sowohl von der RB 33 und RB 35 als auch von der RE 5 bedient werden.

„Unterm Strich“, so SPD-Arbeitskreisleiter Guntram Großenbrink, „ergibt sich damit ein annähernder 20-Minuten-Takt auf der Achse Wesel-Dinslaken-Oberhausen-Duisburg und eine deutliche verbesserte Zugverteilung gegenüber der bisherigen Situation. Das ermöglicht optimale Übergänge in OB-Hbf von und zur S 3 und in Duisburg von der RB 33 auf die RB 31 in Richtung Moers/Xanten.“

Zum Fahrplanwechsel 2002/2003 wird die Prignitzer-Eisenbahn den Betrieb auf den Strecken RB 36 und RB 44 mit neuen Fahrzeugen aufnehmen. Die Prignitzer-Eisenbahn erhielt den Zuschlag auf der Grundlage einer europaweiten Ausschreibung.

Auch bezüglich der Fernverkehrsverbindungen der Deutschen Bahn gibt es positive Signale: So soll der ICE aus Richtung Amsterdam über Köln im 120-Minuten-Takt nach Frankfurt weitergeführt werden. Der Interregio aus Emden über Gelsenkirchen, Oberhausen, Duisburg, Düsseldorf nach Trier soll zukünftig im 120-Minuten-Takt verkehren und zusätzlich am Düsseldorfer Flughafen halten.

Hintergrund für diese Planungen ist der neue integrierte Taktfahrplan des Landes NRW, mit dem nicht nur eine verbesserte Vernetzung von Nah- und Fernverkehr nach der bevorstehenden Inbetriebnahme der ICE-Neubaustrecke Köln/Frankfurt erreicht werden soll, sondern auch eine Ausweitung des gesamten SPNV-Leistungsangebotes. Ziel ist die Schaffung eines landesweiten, schnellen RE-Netzes bei optimierter Ausnutzung der vorhandenen Infrastruktur. Das Land hat zugesagt, die Mehrleistungen in vollem Umfang zu finanzieren.

 

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