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SPD-Grußwort zum Jahreswechsel:

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Frohes neues Jahr!

Frohes neues Jahr!

das Jahr 2001 war überschattet von den schlimmsten Terrorangriffen, die die Welt bisher erlebt hat. Mit Fassungslosigkeit und Bestürzung haben die Menschen in Oberhausen auf die Anschläge von New York und Washington reagiert und auf vielfältigste Art ihre Trauer und Anteilnahme bekundet. In den letzten Stunden dieses Jahres gedenken wir auch der Opfer und ihrer Angehörigen.

Die tragischen Ereignisse im September zeigen, dass kein Land in unserer zusammenwachsenden Welt Freiheit, Sicherheit und Wohlstand allein verteidigen kann. Der Kampf gegen den Terrorismus kann nur als internationales Gemeinschaftswerk erfolgreich sein. Und so entschieden wir gegen alle Formen religiösen, politischen oder rassistischen Fanatismus auftreten müssen, so notwendig bleibt es auf der anderen Seite, Hunger, Armut und soziale Perspektivlosigkeit in unserer „einen Welt“ zu überwinden.

Dass Kooperation und grenzüberschreitende Zusammenarbeit alte Gegensätze oder vermeintliche Erbfeindschaften überwinden können, wo wird das in den nächsten Tagen deutlicher werden als beim ersten Gang zum Geldautomaten: Die Einführung des Euro-Bargeldes in den Staaten der EU markiert den vorläufigen Höhepunkt eines politischen Einigungswerks, das vor wenigen Jahrzehnten noch undenkbar erschien.

Mit 2001 geht auch das von der UNO ausgerufene „Jahr des Ehrenamtes“ offiziell zu Ende. In Oberhausen wird die Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements aber auch in den nächsten Jahren ganz oben auf der politischen Tagesordnung stehen. An dieser Stelle wollen wir uns bei den vielen Oberhausenerinnen und Oberhausenern bedanken, die sich auch im zu Ende gehenden Jahr wieder uneigennützig für andere eingesetzt haben, sei es bei der Betreuung älterer und behinderter Menschen, in der Kinder- und Jugendarbeit der Sportvereine, bei der Gestaltung des kulturellen Lebens in unserer Stadt, in Sozial- oder Bürgerinitiativen, bei all denjenigen, die auch im Alltagsleben nicht abseits stehen, sondern Gesicht zeigen, wann immer es darauf ankommt.

Auch in diesem Jahr lieferte der Strukturwandel Schlagzeilen: Mit der bald abgeschlossenen Baureifmachung des ehemaligen Stahlwerksgeländes an der Essener Straße, wo bis zum Jahr 2009 fast 10.000 neue Arbeitsplätze entstehen sollen, den Planungen für die neuen Straßenbahnstrecken oder der Ansiedlung des medizinischen Hightech-Unternehmens Squid sind 2001 wichtige Voraussetzungen für die Fortsetzung der Oberhausener Erfolgsgeschichte geschaffen worden.

Kommunalpolitisch war das Jahr 2001 geprägt von der dramatisch wachsenden Finanznot in immer mehr Städten. Deshalb begrüßen wir ausdrücklich die Ankündigung der Bundesregierung, die Neuordnung der Gemeindefinanzierung zu einem der wichtigsten Reformprojekte der nächsten Wahlperiode des Bundestages zu machen. In Oberhausen werden wir mit dem ehrgeizigen Programm zur Modernisierung der Verwaltung und des Konzerns Stadt unseren Beitrag zur langfristigen Konsolidierung des kommunalen Haushalts erbringen. Die Bürgerinnen und Bürger können sich dabei darauf verlassen, dass wir die soziale, kulturelle und sportliche Infrastruktur in unserer Stadt mit Zähnen und Klauen verteidigen werden.

Im Bundestagswahlkampf des nächsten Jahres werden die Oberhausener Sozialdemokraten geschlossen und engagiert dafür kämpfen, dass die SPD-geführte Bundesregierung unter Gerhard Schröder ihre Reformpolitik fortsetzen kann. Mit unserem Bundestagsabgeordneten Wolfgang Grotthaus stellt sich in Oberhausen darüber hinaus ein Kandidat zur Wiederwahl, der nie den Bezug zu den Menschen vor Ort verloren hat und der sich auf dem Berliner Parkett leidenschaftlich und erfolgreich für die Interessen seiner Heimatstadt einsetzt.

Nach über 13 Jahren an der Spitze der Oberhausener SPD-Fraktion verlässt Michael Groschek zum Jahreswechsel die aktive Kommunalpolitik. Für seine zukünftigen Aufgaben als Generalsekretär der NRW-SPD wünschen wir ihm viel Erfolg. Inhaltlich und personell ist die Oberhausener Sozialdemokratie gut gerüstet. Lassen Sie uns auch im nächsten Jahr gemeinsam weiterarbeiten: Für Oberhausen und seine Menschen.

Wir wünschen Ihnen einen guten Rutsch ins erste Euro-Jahr.

Glück auf!

Hartmut Schmidt
– Parteivorsitzender –

Wolfgang Große Brömer, MdL
– Fraktionsvorsitzender –

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