Ruhrstadt:

Vom politischen Schlagwort zum konkreten Projekt

Ruhrstadt

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Die Oberhausener Sozialdemokraten gehen beim Thema „Ruhrstadt“ in die Offensive. In einem Grundsatzpapier, das am Montag abend vom UB-Vorstand verabschiedet wurde, formuliert die SPD weitreichende Zukunftsperspektiven für das Ruhrgebiet.

Erstmals macht dabei eine örtliche Parteigliederung einen ganz konkreten Organisationsvorschlag für eine neue institutionelle Klammer im Ruhrgebiet: Mit der Einrichtung eines „Zweckverbandes Ruhrstadt“ sollen die Bemühungen um mehr Zusammenarbeit und Kooperation forciert und die identitätsstiftende Vision der „Ruhrstadt“ zu einem konkreten Projekt weiterentwickelt werden.

„Der Ruhrstadt-Gedanke“, so SPD-Fraktionschef Michael Groschek, MdL, „ist eine ganz große Chance für unsere Region. Denn ab dem Jahre 2006, dem Auslaufdatum besonderer EU-Hilfen, wird das Ruhrgebiet noch mehr auf ausgeprägtes Selbstbewusstsein, Selbstverwaltungskompetenz und Selbstentwicklungskraft angewiesen sein.“

Erstes und wichtigstes Ziel müsse die Stärkung der eigenen Entwicklungskraft sein, um zukunftssichere und zukunftsorientierte Arbeitsplätze zu schaffen.

Oberhausens SPD-Vorsitzender Hartmut Schmidt verspricht sich von dem vorliegenden Entwurf, dass endlich eine zügige, zielorientierte Entscheidung für die Ruhrstadt herbeigeführt wird. „Letztendlich müssen“, so Hartmut Schmidt“ „aus Diskussionen nunmehr konkrete Schritte für die Bürgerinnen und Bürger des Ruhrgebietes werden.“

Der Antragsentwurf als pdf-Dokument:

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