MdB Michael Groschek:

Alle reden über Wehrpflicht, nur keiner geht hin

Michael Groschek ist Generalsekretär der NRWSPD und Mitglied des Bundestages für Oberhausen und Dinslaken

Michael Groschek ist Generalsekretär der NRWSPD und Mitglied des Bundestages für Oberhausen und Dinslaken

Diese Woche beschloss der Bundestag die Aussetzung der Wehrpflicht. Aus diesem Anlass besuchte der Generalsekretär der NRWSPD und Mitglied des Verteidigungsausschusses im Deutschen Bundestag Michael Groschek, das Gelöbnis der letzten Grundwehrdienstleistenden in Eschweiler.

„Die Rekruten waren bunt gemischt wie unsere Nationalmannschaft. Durch die Anwesenheit der Eltern und Gäste war die Veranstaltung ein fröhliches Fest und keine staubtrockene Veranstaltung. Zudem kann man nur vor Ort erfahren, wie die Weichen für die Zukunft der Bundeswehr richtig zu stellen sind.“

Groschek kritisiert die bisherigen überhasteten Reformvorschläge der Bundesregierung: „Eine Bundeswehrreform, getrieben von der Kassenlage, wird nicht gelingen.“ Nicht zuletzt aus diesem Grund besucht der Abgeordnete regelmäßig Standorte der Bundeswehr, um sich ein Bild von den Soldaten und deren Bedürfnisse zu machen.

Nach der Aussetzung der Wehrpflicht bleibt bisher im Unklaren, wie die Verankerung der Bundeswehr in der Gesellschaft gewährleistet werden kann. Außerdem bleibt bisher im Unklaren wie es bei den Freiwilligendiensten weitergehen soll. „Um dieses Thema kümmere ich mich als Verteidigungspolitiker nun auch verstärkt“, so Michael Groschek abschließend.

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