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MdB Michael Groschek:

Mehr Chancengleichheit für Jugendliche – Ferienjobs bei HARTZ IV nicht anrechnen

Michael Groschek (52) ist direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Oberhausen / Dinslaken und Mitglied im Verteidigungsausschuss

Michael Groschek (52) ist direkt gewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Oberhausen / Dinslaken und Mitglied im Verteidigungsausschuss

Viele junge Menschen verdienen sich durch Ferienjobs etwas hinzu. Sie wollen sich damit kleine alltägliche Wünsche erfüllen. Gleichzeitig sammeln sie so erste Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt. Bei jungen Menschen aus HARTZ IV-Familien wird das Einkommen aus einem Ferienjob als laufende Einnahme behandelt und in dem Monat bzw. in den Monaten, in dem es zufließt, auf das Sozialgeld angerechnet. Das ist entmutigend. Gerade Jugendlichen aus HARTZ IV-Familien können Ferienjobs helfen, Perspektivlosigkeit und Resignation zu überwinden.

Michael Groschek: „Es ist ungerecht, wenn Klassenkameraden den vollen Lohn zur Erfüllung von Wünschen behalten dürfen, junge Menschen arbeitsloser Eltern jedoch Teile ihrer Einkünfte zur Bestreitung des allgemeinen Lebensunterhaltes der Familie einsetzen müssen.“

Aus Gründen der Chancengleichheit fordern wir, dass angemessene Einnahmen aus einem Ferienjob künftig nicht als Einkommen im Sinne des SGB II berücksichtigt werden. Es geht dabei um Schüler, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben und eine allgemein- oder berufsbildende Schule besuchen.

„Ich bin überzeugt“, so Groschek, „dass Ferienjobs dazu beitragen, jungen Menschen Selbstbewusstsein zu geben und sich beruflich zu orientieren.“

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