MdLs Mike Groschek und Wolfgang Große Brömer:

Erbe der Industriekultur nicht vernachlässigen

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Das Highlight der Route der Industriekultur: Der Gasometer in Oberhausen.” class=”size-full” /> Das Highlight der Route der Industriekultur: Der Gasometer in Oberhausen.

“Die schwarz-gelbe Landesregierung darf das Erbe der Industriekultur nicht vernachlässigen. Dies gilt insbesondere auch für den Gasometer Oberhausen als dem Symbol für den Strukturwandel in Oberhausen”, erklärten die SPD-Landtagsabgeordneten Michael Groschek und Wolfgang Große Brömer. Das Land dürfe das Ruhrgebiet im Strukturwandel nicht alleine lassen. Die Landesregierung, so die beiden Oberhausener Abgeordneten weiter, müsse sich umgehend für den Erhalt der einmaligen Zeugen der industriellen Vergangenheit des Ruhrgebiets, vor allem für die Route der Industriekultur, einsetzen.

Groschek und Große Brömer haben deshalb eine Anfrage an die Landesregierung gerichtet, mit der sie erreichen wollen, dass das Land seiner Verantwortung für den Erhalt des Oberhausener Gasometers gerecht wird.

Laut Gesetz ist die Landesregierung verpflichtet, mit dem Regionalverband Ruhr bis spätestens zum 31. Dezember 2005 eine Regelung für die Kosten der Industriedenkmäler durch Vertrag zu regeln. Mit Sorge beobachten die beiden Oberhausener Landtagsabgeordneten, dass die Landesregierung noch nichts auf den Weg gebracht hat.
Der Wandel des Ruhrgebiets von einer Montanindustrieregion zu einem modernen Dienstleistungszentrum mit eigener, ausgeprägter Kulturlandschaft sei ein Verdienst der hier lebenden und arbeitenden Menschen. Besonders deutlich werde dies an der Route der Industriekultur.

Sie verbindet heute auf einem 400 km langen Rundkurs einzigartige Sehenswürdigkeiten aus 150 Jahren Industriegeschichte, die auch Zeugen des Wandels des Ruhrgebiets sind. Zum Kernnetz der ausgeschilderten Straßenroute gehören 25 sogenannte Ankerpunkte, 14 Panoramen der Industriekultur und 13 bedeutende Siedlungen.

Diese Sehenswürdigkeiten trügen auch erheblich zur Attraktivität des Ruhrgebiets für den Tourismus und damit zur Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen bei. Dies, so die SPD-Abgeordneten Groschek und Große Brömer, dürfe die Landesregierung nicht gefährden.

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