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Michael Groschek:

Ja zur Dienstleistungsgesellschaft für alle

“Symbolisch wird hier ein Schritt zurück zur Zweiklassengesellschaft getan,” mit diesen Worten drückte Michael Groschek vor SPD-Senioren sein Unverständnis über die Ankündigung der Dresdner Bank aus, Kunden nur noch ab einem Richtwert von 200.000,- DM zu betreuen.

Gerade die ältere Generation kann sich noch an vordemokratische Zustände erinnern, wo die “da oben” die “hier unten” mit einem arroganten Standesdünkel behandelten. Gerade zu Beginn des neuen Jahrhunderts, so der SPD-Landtagskandidat Groschek, sei es empörend, wenn eine Großbank sich vom Leitbild der Dienstleitungsgesellschaft für alle verabschiede. Auch wenn die Politik hier keinen unmittelbaren Einfluss habe, müsse man die Stimme zum Protest erheben. Es passt nicht in unsere Zeit, wenn man Millionen kleiner Leute aussperren und sich mit “Millionären” einsperren will.

Gerade die SPD, so Michael Groschek, habe eine wichtige Wächterfunktion, dass es keinen Rückfall in die diskriminierende Klassengesellschaft gebe. Unser Leitbild ist und bleibt die solidarische Gesellschaft, in der Starke für Schwache und Junge für Alte einstehen. Gerade die Senioren von heute seien die Leistungsträger von gestern, deren Hände Arbeit erst den Wohlstand ermöglicht hätten, der heute erreicht ist.

“Ich kann nur an alle Verbraucherinnen und Verbraucher appellieren, denen die rote Karte zu zeigen, die einen als billigen Jakob abschieben wollen. Es gibt zum Glück auch in unserer Stadt noch Geldinstitute, die sich über den kleinen Mann und seine Frau als Kunden freuen”, so Michael Groschek abschließend.

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