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Strukturwandel in Oberhausen:

TZU erarbeitet Projektskizze für „Internet-Akademie“

Technologiezentrum Umweltschutz

Technologiezentrum Umweltschutz

Die aktuellen Diskussionen um angeblich 75.000 offene Stellen im Internet-Hightech-Bereich dürfen angesichts der nach wie vor bestehenden Arbeitsmarktprobleme niemanden kalt lassen, so die Einschätzung des SPD-Landtagskandidaten Michael Groschek. In seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender des Oberhausener Technologiezentrums TZU hat er den Geschäftsführer Klaus Lerch gebeten, eine Projektskizze zum Aufbau einer Internet-Akademie zu entwerfen.

Groschek ist davon überzeugt, dass es der kreativen TZU-Mannschaft gelingen wird, bis zur Aufsichtsratssitzung am 06.04.2000 einen Diskussionsvorschlag zu erarbeiten, wie man in Oberhausen bisher Arbeitslose oder von Arbeitslosigkeit bedrohte Menschen qualifiziert auf zukunftssichere Internet-Arbeitsplätze weiterbilden kann.

„Die Crew des TZU“ hat unter Leitung von Klaus Lerch bereits durch die Management-Akademie für Immobilienwirtschaft und die Einrichtung für die Akademie für Call-Center-Agenten bewiesen, dass sie das Zeug zum großen Wurf hat. Das TZU ist nach Groscheks Auffassung ein Markenzeichen für den Standort Oberhausen, das weiter aufpoliert werden kann.

Weil Oberhausen als erste Stadt Kooperationspartner der neugegründeten Landesgesellschaft Projekt Ruhr GmbH sein wird, hält der Landtagskandidat eine regionale Perspektive einer Oberhausener Internet-Akademie für denkbar. „Ich bin davon überzeugt“, so Groschek, „dass die neue Landesgesellschaft einen ihrer Schwerpunkte im Bereich Infrastruktur, Ausbau und Qualifikation für die Nutzung des Internets haben wird“.

Angesichts der bisherigen Erfolgsstory unseres TZUs ist es deshalb nur folgerichtig, wenn wir auch bei diesem Thema versuchen, ganz vorne auf der Lok des sich in Bewegung setzenden Zuges Platz zu nehmen. Wenn es darüber hinaus gelänge, private Kooperationspartner wie etwa die Meocom in das Projekt einzubinden, würden die Erfolgsaussichten sicherlich steigen.

Groschek, der die Interessen der Stadt beim Kommunalverband Ruhrgebiet vertritt, begrüßte ausdrücklich eine Initiative von Dietmar Schäfers, dem auch örtlich zuständigen Bezirksleiter der Gewerkschaft Bauen – Agrar- Umwelt. Der Gewerkschafter hat in der Arbeitnehmerfraktion des Kommunalverbandes nachdrücklich darauf hingewirkt, die Qualifikationsanstrengungen in Sachen Internet- Kompetenz regional zu bündeln und zu forcieren.

Hier haben die Gewerkschaften der Region meine volle Unterstützung, so Groschek, der ein abgestimmtes Vorgehen für sinnvoll und notwendig hält.

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