Im April dieses Jahres erschütterte ein besonders grausamer Femizid die ostwestfälische Kleinstadt Espelkamp: auf brutale Weise tötete ein 45-jähriger Mann mit mindestens 32 Messerstichen seine Ehefrau im Schlaf. Das Gericht wertete die Tat als klassischen Femizid, bei dem patriarchale Gewalt und Besitzdenken als zentrale Motive identifiziert wurden.
Den Wunsch der Ehepartnerin nach einem selbstbestimmten Leben konnte der Täter nicht akzeptieren, was in der tödlichen Gewalt gipfelte. Der Täter wurde vom Gericht wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen und Heimtücke zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Mehr …
Oberhausener SPD-Frauen beim Aktionstag gegen Gewalt an Frauen in Sterkrade-Mitte
Im Rahmen des Aktionstages von Terres des Femmes gegen Gewalt an Frauen fand am Samstag, 22.11.25, ab 10.00 Uhr in Sterkrade–Mitte eine Aktion der SPD-Frauen Oberhausen statt. Es wurden Brötchen in eigens dafür vorbereiteten Tüten mit Infomaterial an Frauen verteilt. Am Informationsstand wurde über das Thema „Häusliche Gewalt“ informiert.
Das Thema des diesjährigen Aktionstages lautete: „Weg aus der Gewalt – gemeinsam ein starkes Netz gegen Partnerschaftsgewalt knüpfen.“
Frauen, die den Weg aus der Gewalt gehen, brauchen unsere Solidarität und Unterstützung. Wichtig für diese Frauen sind Institutionen, bei denen die Fäden zusammenlaufen, um ein echtes Sicherheitsnetz zu knüpfen. Mehr …
Infostand der SPD Frauen am Aktionstag von Terres des Femmes gegen Gewalt an Frauen
Im Rahmen des Aktionstages von Terres des Femmes gegen Gewalt an Frauen fand am Samstag, 30.11.24, ab 10:00 Uhr eine Aktion der SPD Frauen Oberhausen in Sterkrade – Mitte statt. Es wurden Brötchen in eigens dafür vorbereiteten Tüten mit Infomaterial an Frauen verteilt. Am Informationsstand wird über das Thema „Häusliche Gewalt“ informiert.
Das Thema des diesjährigen Aktionstages lautet „Wenn die Gewalt nicht aufhört“ und macht auf die Tatsache aufmerksam, dass Partnerschaftsgewalt auch nach der Trennung oft nicht aufhört. Besonders betroffen sind davon Mütter, die Gewalt durch ihren ehemaligen Partner erleben. Im letzten Jahr stieg die Zahl der gewaltbetroffenen Frauen laut BKA um fünf Prozent, die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich höher. Mehr …
Claudia Salwik ist gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion
SPD und Grüne setzen sich im Rahmen der Haushaltsberatungen gemeinsam für die Einrichtung einer Koordinierungsstelle zur Bekämpfung und Prävention von geschlechtsspezifischer Gewalt ein. Einen entsprechenden Antrag haben beide Ratsfraktionen im jüngsten Gleichstellungsausschuss angekündigt.
Es gehe darum, Strukturen zu schaffen, die den Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt sicherstellen und dadurch auch als Ziel der Stadt selbst definieren. „Es muss Oberhausens Ziel sein, Taten zu verhindern und die Opferzahlen zu senken“, betont die gleichstellungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Claudia Salwik, den präventiven Ansatz des Antrags. Mehr …
Für eine langfristig gesicherte und ausreichende Finanzierung:
Trotz vielfältiger Präventionsangebote zu den Themen „sexualisierte und häusliche Gewalt an Frauen“, die regelmäßig in Schulen und der Gesellschaft stattfinden, steigt die Fallzahl bei häuslicher Gewalt kontinuierlich. Laut Bundeskriminalamt (BKA) ist die Zahl der Fälle von häuslicher Gewalt an Frauen in der Zeit von 2022 bis 2023 deutschlandweit um 6,5 % gestiegen. Auch für Nordrhein-Westfalen ist ein besorgniserregender Trend festzustellen. So ist zwischen 2018 und 2022 die Zahl der bekanntgewordenen Fälle von Gewalt an Frauen um 27% auf 34.000 Fälle gestiegen. Dabei sind im Jahr 2024 bereits 8 Frauen von ihren Partnern getötet worden. Mehr …
Ute Jordan-Ecker ist Vorsitzende der Oberhausener SPD-Frauen
Jede dritte Frau in Deutschland erlebt seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche oder sexualisierte Gewalt!
Am 26. November 2022 möchten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Oberhausen um 10.00 Uhr mit einem Infostand in Sterkrade-Mitte das wichtige Thema „Gewalt gegen Frauen“ in die Öffentlichkeit rücken. Unter dem Motto „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ werden die SPD-Frauen Brötchen in eigens dafür vorbereitete Tüten mit Infomaterial an Frauen verteilen. Im Rahmen des Informationsstandes wird über das Thema „Häusliche Gewalt“ informiert. Mehr …
Sonja Bongers ist Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion und Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen
Die SPD-Landtagsabgeordnete Sonja Bongers hat dazu aufgerufen, den „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ als Signal zu verstehen, Frauen in dieser Gesellschaft deutlich mehr Rückhalt zu geben.
„Es ist doch so, dass immer noch zahlreiche Frauen und Mädchen täglich mit Gewalt konfrontiert werden. Das ist unabhängig von gesellschaftlichem Status, Herkunft oder Alter. Mal ist es direkt körperlich, mal sexualisierte, mal psychische oder verbale Gewalt in Form von übelsten Beschimpfungen“, sagte die SPD-Rechtsexpertin. Mehr …
Aktion am 20. November in der Sterkrader Innenstadt:
Ute Jordan-Ecker ist Vorsitzende der Oberhausener SPD-Frauen
Am 20. November 2021 möchten die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Oberhausen um 10.30 Uhr mit einem Infostand in Sterkrade-Mitte das Thema „Gewalt gegen Frauen“ in die Öffentlichkeit tragen. Unter dem Motto „Gewalt kommt nicht in die Tüte“ werden die SPD-Frauen Brötchen in eigens dafür vorbereitete Tüten mit Infomaterial an Frauen verteilen. Als wertschätzende Geste von „Frau zu Frau“ werden traditionell Rosen verteilt. Im Rahmen des Informationsstandes wird über das Thema „Häusliche Gewalt“ informiert. Mehr …
Sonja Bongers ist Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion und Mitglied des Landtags von Nordrhein-Westfalen
Die SPD-Landtagsabgeordnete Sonja Bongers sieht mit großer Sorge die Zunahme häuslicher Gewalt in Zeiten der Corona-Krise. „Knapp 33.000 Fälle versuchter oder vollendeter häuslicher Gewalt wurden von der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) des Landes Nordrhein-Westfalen im vergangenen Jahr erfasst. Das ist ein Anstieg von fast acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr“, so die Rechtsexpertin der SPD-Landtagsfraktion. Mehr …
Die Forderung von Frauenverbänden und der SPD, die Frauenhäuser unter den NRW-Rettungsschirm zu stellen, hat eine Mehrheit im Haushaltsausschuss gefunden, berichtet Stefan Zimkeit aus dem Landtag. „Das vom Frauen helfen Frauen e.V. betriebene Oberhausener Frauenhaus kann nun Unterstützungsgelder beantragen.“
Die Förderung der Frauenberatungsstellen und -häuser sei deshalb wichtig, weil diese im Zuge der Coronakrise vor großen Herausforderungen stehen. „Hilfsangebote für Frauen und Kinder, die unter häuslicher Gewalt leiden, sind unverzichtbar. Die Frauenhäuser in NRW werden durch kleine gemeinnützige Träger betrieben, die kaum Rücklagen haben. Sie müssen jetzt ihre Arbeit aufwändig umstrukturieren, um den Hygiene- und Abstandsregeln zu entsprechen. Wir müssen sie davor bewahren, dies finanziell nicht stemmen zu können“, sagt Zimkeit. Mehr …