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SPD Oberhausen:

Wolfgang Große Brömer zum neuen Vorsitzenden gewählt

Neuer Vorsitzender der Oberhausener SPD: Wolfgang Große Brömer

Neuer Vorsitzender der Oberhausener SPD: Wolfgang Große Brömer

SPD-Fraktionschef Wolfgang Große Brömer ist neuer Vorsitzender der Oberhausener SPD. Der UB-Parteitag wählte ihn am gestrigen Montag mit großer Mehrheit zum Nachfolger des bisherigen UB-Vorsitzenden Hartmut Schmidt. Schmidt hatte nach acht erfolgreichen Jahren an der Spitze des Unterbezirks aus beruflichen Gründen auf eine erneute Kandidatur verzichtet. Bei der Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden wurde Bürgermeisterin Elia Albrecht-Mainz ebenso bestätigt wie der Oberhausener Bundestagsabgeordnete Wolfgang Grotthaus. Neuer Schatzmeister ist Ralf Katernberg. Er tritt damit in die Fußstapfen von Elmar Oertel, der mehr als 24 Jahre lang für die Finanzen der Oberhausener SPD verantwortlich zeichnete.

Dem neuen, auf zwei Jahre gewählten UB-Vorstand gehören als Beisitzerinnen und Beisitzer an:

Helmut Brodrick
Doris Dengel
Karl Heinz Emmerich
Imke Halbauer
André auf der Heiden
Judith Holtz
Frank Motschull
Karl Heinz Pflugbeil
Hans Georg Poß
Olaf Rabsilber
Jochen Richter
Hermann Sandforth
Dirk Vöpel

Besonders hart ging der Generalsekretär der NRWSPD und Oberhausener Landtagsabgeordnete Michael Groschek mit der schwarz-gelben Landesregierung ins Gericht.

Gerade in der Bildungs-, Sozial- und Wirtschaftspolitik lasse die Landesregierung die Menschen in NRW alleine. Diese Landesregierung, so Groscheck, betreibe eine Politik, die sich gegen die Schwachen in der Gesellschaft richte. Anders seien die Kürzungen der Mittel für den Landesjugendplan und im Sozialbereich nicht zu verstehen.

Auch in der Bildungspolitik wollten CDU und FDP den Elternwillen ausblenden, wenn es um die weiterführende Schulwahl der Kinder geht, Schulbezirksgrenzen auflösen und Studiengebühren einführen. Alle diese Maßnahmen zielten auf soziale Auslese und nicht auf Durchlässigkeit und Förderung in unserem Bildungssystem. Dies werde die NRWSPD nicht hinnehmen und die Bildungs- und Familienpolitik weiter zum Thema machen.

Auch in Sachen Strukturförderung blieb Groschek keine Antwort schuldig. Weder habe Schwarz-Gelb einen Plan noch ein Projekt in Sachen Strukturförderung in Oberhausen, der Region oder im Ruhrgebiet. Einzig und allein ginge es CDU und FDP um die ideologische, machtpolitische Demontage des Ruhrgebiets. Da spielten die Arbeitsplatzchancen der Bürgerinnen und Bürger keine Rolle und der Strukturwandel schon gar nicht.

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