Axel Scherer:

„Creative City“ soll Europahaus ins Visier nehmen

Axel J. Scherer ist kulturpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion

Leerstände im Europahaus sollten für Kunst und Kultur genutzt, die Kosten aus dem Programm „Creative City“ bestritten werden. Dafür hat sich nun der Arbeitskreis „Kultur“ der SPD-Ratsfraktion ausgesprochen. „Ziel des Programms ist schließlich die Belebung unserer Innenstadt durch kulturelles Leben, etwa in Form von Galerien oder Werkstätten“, erklärt Axel J. Scherer, kulturpolitischer Sprecher der Rats-SPD. Nach dem Auszug des Fraktionsbüros der Linken Liste und der Schließung des Café Klatsch sind jüngst zwei weitere Leerstände in dem markanten Innenstadtgebäude hinzugekommen.

„Creative City“ ist ein mit drei Millionen Euro unterfüttertes Projekt, das es zum Ziel hat, verloren gegangene urbane Qualität zum Teil zu ersetzen und ein positiv wirkendes und resilienteres Innenstadtleben zu etablieren. Teilprojekte sind hier etwa ein Kreativquartiersmanagement mit Reallaboren sowie ein Künstlertreff mit Artothek und Literaturhaus.

Der besorgniserregende Zuwachs an Leerständen in der Innenstadt auf der einen Seite und die unmittelbare Nähe zu etablierten Kultureinrichtungen mit der Aussicht auf Synergien auf der anderen Seite sind nach Ansicht der SPD gute Gründe, im Rahmen von „Creative City2“ dort tätig zu werden.

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