
Brückenbeauftragten
Das Brückenthema müsse in NRW endlich Chefsache werden, da Bevölkerung und Wirtschaft Lösungen statt Kompetenzgerangel erwarteten. „Die Landesregierung braucht einen klassischen Brückenbeauftragten, dessen Kernaufgaben in langfristiger Planung, Koordination und Kommunikation liegen. Nur so kann man die Probleme angehen“, so Cordes.
„Wenn wir einen Brückengipfel unter Einbindung aller relevanten Fachleute durchführen, bei dem ein „Gesamtmasterplan Brücken“ für NRW und eine Prioritätenliste für entsprechende Notlagen erarbeitet wird, dann können wir die Probleme in den Griff bekommen“, sagt die SPD-Rechtsexpertin Bongers.
Anwohner schützen
Die Umleitung der aktuellen A 42-Sperrung dürfe ausschließlich weiträumig über die Bundesautobahnen A 2 und A 40 erfolgen und nicht über kommunale Straßen. Durch eine Belastung der nachgeordneten Straßennetze drohe ein Domino-Effekt. Auch bei weiteren Brückensperrungen müsse auf Umleitungen über das übergeordnete Straßennetz zum Schutz von Anwohnerinnen und Anwohnern geachtet werden, so beide Parlamentarier abschließend.
