Bezirksbürgermeister Dieter Janßen:

CDU zerredet neue Stadtbibliothek in Sterkrade

Sterkrades Bezirksbürgermeister Dieter Janßen

Sterkrades Bezirksbürgermeister Dieter Janßen

Verärgert zeigt sich der Sterkrader Bezirksbürgermeister Dieter Janßen über die jüngsten Äußerungen der CDU zur neuen Stadtbibliothek in Sterkrade. Nach den aktuell vorgestellten Plänen soll die Bibliothek in das ehemalige Gebäude der Sparkasse an der Wilhelmstraße umziehen. Vorteil hier: Das Gebäude wäre barrierefrei, es gibt deutlich mehr Platz und die Nutzer hätten eine technische Ausstattung mit PC-Arbeitsplätzen und WLAN-Netz, das den Ansprüchen eines modernen Medienzentrums gerecht wird.

„Wir wollen mit der neuen Sterkrader Bibliothek einen Ort des Verweilens mit Café-Charakter und des Lernens in Wohlfühlatmosphäre schaffen, der für alle Altersgruppen etwas bietet“, erläutert Janßen die Hintergründe der Planung. „Für die neue Inneneinrichtung und Ausstattung der Bücherei werden 80 % der Kosten vom Land übernommen. Das ist für die Stadt eine gute Investitionshilfe!“

Kritik an den Planungen äußerte hingegen bereits mehrfach die CDU. Im Hauptausschuss, aber auch im Rahmen des „Stadtgesprächs“ am vergangenen Montag im Zentrum Altenberg zog sie das neue Konzept in Zweifel. Nach Auffassung der Christdemokraten seien die Renovierungskosten am alten Sparkassengebäude nicht seriös gerechnet. Man werfe Geld zum Fenster hinaus, wie schon bei der Sanierung des Bert-Brecht-Hauses in der Innenstadt, so die CDU-Behauptung.

Für Bezirksbürgermeister Janßen sind das haltlose Vorwürfe: „Wer hier einen Vergleich zum Bert-Brecht-Haus zieht, der vergleicht Äpfel mit Birnen und entlarvt sich als Bremser der Stadtentwicklung. Die CDU gönnt den Menschen vor Ort einfach keine neue Bibliothek und sucht jetzt krampfhaft nach Argumenten. Ich finde eine Investition richtig, die es auch alten und gehbehinderten Menschen erlaubt, Bücher und andere Medien ohne fremde Hilfe ausleihen zu können.“

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