Stichwort:  
Verkehrsverbund Rhein-Ruhr

AG 60plus Oberhausen:

Massive Kritik an Preiserhöhung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr

Mitglieder der Oberhausener SPD-Seniorinnen und -Senioren

Zur jüngsten Preiserhöhung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) zum 01.06.2026 finden die Oberhausener SPD-Seniorinnen und -Senioren klare Worte:

Die AG 60plus der SPD hat mit Bestürzung die Preiserhöhung des VRR zum 01.06.2026 zur Kenntnis genommen. Diese Erhöhung trifft besonders stark die sozial benachteiligten und älteren Menschen in Oberhausen. Der Preis von 3,80 EUR für ein Einzelticket nur im ausgewiesenen Stadtgebiet ist nicht hinnehmbar und schlichtweg verantwortungslos gegenüber den zuvor genannten Personenkreisen. Für diese Gruppen gibt es nahezu keine preiswerten Alternativen, um sich innerhalb der Stadtgrenzen von Oberhausen mit dem ÖPNV fortzubewegen. Mehr …


Reaktivierte Walsum-Bahn:

12.300 Fahrgäste pro Tag

Stefan Zimkeit ist Landtagsabgeordneter für Oberhausen-Sterkrade und finanzpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion

„Ein Bahnhof für Buschhausen rückt in greifbare Nähe“, sagt der SPD-Abgeordnete Stefan Zimkeit. „Die neue Machbarkeitsstudie des VRR belegt, dass die Reaktivierung der Walsum-Bahn nicht nur machbar, sondern längst überfällig ist. Bis zu 12.300 Fahrgäste pro Tag werden für den Bereich Oberhausen prognostiziert.“

Der Nutzen einer nach Walsum verlängerten S3 sei zehnmal höher als die Kosten, die durch die dann anfallenden Baumaßnahmen entstehen, verweist Zimkeit auf das Ergebnis der Machbarkeitsstudie. Mehr …


VRR:

Stefan Zimkeit weist angebliche Klarstellung zurück

Stefan Zimkeit ist Landtagsabgeordneter für Oberhausen-Sterkrade und Dinslaken sowie haushalts- und finanzpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion

Der Landtagsabgeordnete Stefan Zimkeit hält an seiner Forderung fest, die Walsum-Bahn möglichst schnell zu reaktivieren. „Die Behauptung des VRR-Vorstands, ich hätte irgendetwas falsch dargestellt, weise ich zurück. Fakt ist, dass die Machbarkeitsstudie Stand November 2021 eine Wirtschaftlichkeitsberechnung auf der Basis von längst überholten Baukosten vorgenommen hat. Das hat der VRR selbst eingestanden und die Kostensteigerungen sind vom Gutachter erst im Nachhinein berechnet worden.“

Im aktuellen Sachstandsbericht schreibe der VRR jetzt selbst von „erheblichen Risiken“, die sich aus den bis zu 48 Millionen Euro höheren Investitionskosten ergeben. Mehr …