Förderer und Gestalter:

Die SPD-Region Niederrhein und der SPD-Unterbezirk Oberhausen gedachten des 20. Todestages von Heinz Schleußer

Im Bild (v.l.n.r.:) Dirk Vöpel MdB (Vorsitzender der Oberhausener SPD), OB-Kandidat Thorsten Berg und Britta Altenkamp MdL (Vorsitzende der SPD-Region Niederrhein)

Heinz Schleußer

Am 12.07.2000 verstarb nach schwerer Krankheit der ehemalige Vorsitzende der Oberhausener SPD-Ratsfraktion (1979 bis 1988), langjährige Landtagsabgeordnete (1975 bis 2000) und Finanzminister von Nordrhein-Westfalen (1988 bis 2000) Heinz Schleußer. Aus Anlass seines 20. Todestages versammelten sich die Spitzen der SPD-Region Niederrhein, dessen Vorsitzender Schleußer von 1982 bis 1998 gewesen war, und des SPD-Unterbezirksvorstandes an seinem Grab auf dem Katholischen Friedhof in Klosterhardt.

In ihrer Ansprache erinnerte die Vorsitzende der SPD-Region Niederrhein und Essener Landtagsabgeordnete Britta Altenkamp an das Wirken und an die Bedeutung von Heinz Schleußer für die nordrhein-westfälische SPD und für seine Heimatstadt Oberhausen.

So gehörte Schleußer zu einer Quadriga von Personen um den ehemaligen langjährigen Ministerpräsidenten und späteren Bundespräsidenten Johannes Rau, die die nordrhein-westfälische SPD über lange Jahre effektiv geführt habe. Schleußer sei ein Mensch gewesen, der eine faire Streitkultur besaß. Wenn er einer Sache zustimmen sollte, wollte er auch überzeugt werden, so Altenkamp. Er sei kein Freund von Quoten gewesen, habe aber sehr wohl junge Talente und gerade auch junge Frauen ermuntert, Verantwortung zu übernehmen.

Seine Zeit als Finanzminister war vom Strukturwandel an Rhein und Ruhr und damit durch eine langanhaltende angespannte Haushaltslage gekennzeichnet. Auch wenn die finanzielle Lage des Landes alles andere als rosig war, habe er stets einen fairen Ausgleich mit den Kommunen gesucht.

Seine Heimatstadt Oberhausen war vom Strukturwandel, weg von der Montan- und Stahlindustrie, besonders betroffen. Als Finanzpolitiker, der seine Herkunft als Kommunalpolitiker und Gewerkschafter nie vergessen hat, habe er Finanzpolitik nie als Selbstzweck, sondern als Mittel zur Schaffung neuer Perspektiven für Regionen im Umbruch verstanden. Hiervon habe nicht zuletzt auch seine Heimatstadt Oberhausen profitiert.

Die Bedeutung von Schleußer lässt sich daran ermessen, dass neben der aktuellen Führungsspitze der Oberhausener SPD um den Unterbezirksvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Dirk Vöpel und der Ratsfraktionsvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Sonja Bongers auch der zweite Oberhausener Landtagsabgeordnete Stefan Zimkeit, der Oberbürgermeisterkandidat Thorsten Berg und mit Friedhelm van den Mond und Klaus Wehling zwei ehemalige langjährige Oberbürgermeister mit an seinem Grab waren.

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