MdL Stefan Zimkeit:

Protest gegen die Schließung von Arbeitslosenzentren

Stefan Zimkeit ist Landtagsabgeordneter für Oberhausen-Sterkrade und Dinslaken sowie haushalts- und finanzpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion

Der Abgeordnete Stefan Zimkeit protestiert gegen das von NRW-Sozialminister Franz Josef Laumann (CDU) angekündigte Aus für die Arbeitslosenzentren in NRW. Davon wären in Oberhausen die Ruhrwerkstatt und das Arbeitslosenzentrum „Kontakt e.V.“ in Sterkrade betroffen. Die Auswirkungen auf die Erwerbslosenberatungsstelle der Starthilfe in Altenberg seien noch nicht abzusehen, so Zimkeit.

„Mit der Streichung dieser Gelder durch die NRW-Landesregierung würde ein wichtiges Angebot für Arbeitslose in Oberhausen wegfallen. Besonders für Langzeitarbeitslose sind diese Zentren als Begegnungs- und Beratungsstellen unverzichtbar“, sagt der SPD-Finanzexperte. „Es ist nicht hinnehmbar, wenn die Landesregierung ausgerechnet an dieser Stelle den Rotstift zückt.“

NRW-CDU und FDP hätten sich bislang auf fast keine Sparanstrengungen einigen können, nur im Etat von Sozialminister Laumann gibt es nennenswerte Kürzungen. „Und die gehen auf Kosten der Schwächsten, die sich nur schwer wehren können“, kritisiert Stefan Zimkeit und kündigt an, den Dialog mit den Betroffenen aufzunehmen.

Laumanns Plan untergrabe alle Anstrengungen, auch diejenigen wieder an den Arbeitsmarkt heranzuführen, die schon lange keinen Job mehr haben. „Diese Menschen benötigen nicht nur Beratung, sondern sehr viel individuelle Unterstützung“, so Zimkeit. „Die Arbeitslosenzentren haben diese organisieren können, weil sie auf ein umfassendes Netzwerk von Hilfeleistungen zurückgreifen.“

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