Gefahren für unsere Demokratie gibt es derzeit viele. Eine davon ist der zunehmende Antisemitismus. Er ist keine abstrakte Gefahr. Er trifft Menschen konkret – im Alltag, in der Schule, am Arbeitsplatz oder auf der Straße. Umso wichtiger ist es, genau hinzusehen, entschlossen zu handeln und vor allem den Betroffenen Rückhalt zu geben. Deshalb habe ich mich gemeinsam mit meinem Kollegen Hartmut Ganzke mit der Antisemitismusbeauftragten des Landes Nordrhein-Westfalen, Sylvia Löhrmann, und Jörg Rensmann von RIAS, der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Nordrhein-Westfalen, ausgetauscht.
Die Berichte über die zunehmende Zahl antisemitischer Vorfälle machen deutlich: Wegschauen ist keine Option. Wir müssen jüdisches Leben schützen, Betroffene ernst nehmen und jeder Form von Antisemitismus mit aller Konsequenz entgegentreten – in der Politik, in den Behörden und in unserer gesamten Gesellschaft. Vielen Dank für das offene und eindrucksvolle Gespräch. Es hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Aufklärung, Vernetzung und entschlossenes Handeln sind.