
Das Foto zeigt (von links nach rechts): Die beiden stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Denise Horn und Silke Wilts, den Fraktionsvorsitzenden Manuel Prohl, seine Vorgängerin und Kandidatin für das Bürgermeisteramt, Sonja Bongers sowie den künftigen Oberbürgermeister der Stadt Oberhausen, Thorsten Berg
Nach der für die SPD erfolgreich verlaufenen Kommunalwahl mit dem Triumph von Thorsten Berg in der Oberbürgermeister-Stichwahl stellt sich die Ratsfraktion neu auf: Manuel Prohl führt künftig die SPD-Ratsfraktion als Vorsitzender, seine Stellvertreterinnen heißen Denise Horn und Silke Wilts. Dies haben die Wahlen im Rahmen der konstituierenden Fraktionssitzung der Oberhausener Sozialdemokraten am Mittwoch ergeben. Die Landtagsabgeordnete Sonja Bongers, die der Fraktion seit 2019 vorstand, wurde bei 15 Ja-Stimmen und einer Enthaltung zur Kandidatin für das Amt der Bürgermeisterin nominiert.
„Leben heißt Veränderung. Gerne werde ich allen Oberhausenerinnen und Oberhausenern eine gute Bürgermeisterin sein und werde meine ganze politische Erfahrung im Zusammenspiel mit unserem Oberbürgermeister Thorsten Berg einbringen“, erklärte Sonja Bongers nach ihrer Wahl.
Manuel Prohl wurde einstimmig gewählt, Denise Horn erhielt 13 Stimmen und Silke Wilts 15 Stimmen. Der 33-jährige Prohl, der bereits als stellvertretender Fraktionsvorsitzender agierte, dankte seiner Vorgängerin Sonja Bongers. Diese habe in einer schwierigen Übergangszeit die Aufgabe der Fraktionsvorsitzenden übernommen. „Für diese Bereitschaft und die bisher geleistete Arbeit gebührt dir großer Dank“, so Prohl.
Der bei der evo angestellte Portfolio-Manager forderte seine Fraktion auf, gemeinsam an einer sozial gerechten, funktionierenden, liebens- und lebenswerten Stadt für alle zu arbeiten. „Um das zu erreichen, müssen wir zuhören und da, wo es notwendig ist, schlichten, Interessen ausgleichen, nach Kompromissen und pragmatischen Lösungen suchen“, so Prohl weiter.
In den sechsköpfigen Vorstand wurden außerdem gewählt: Helga Grothe, Dr. Jörg Schröer, Dietmar Look, Axel Scherer, Dagmar Heitmann und Helmut Brodrick.
