Manfred Flore zur Mittelvergabe an freie Kulturträger:

Regeln ja, Formalismus nein

Manfred Flore ist kulturpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion

Manfred Flore ist kulturpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion

Als formalistisch und wenig hilfreich bezeichnet der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Manfred Flore die jüngste Kritik der Linken Liste an der Vergabe von Finanzmitteln für Projekte der freien Kulturträger in Oberhausen. „Für die SPD-Fraktion steht fest, dass die freien Träger seit Jahren eine hervorragende Arbeit leisten und ganz wesentlich zur kulturellen Vielfalt unserer Stadt beitragen. Sie können deshalb auch in Zukunft mit der Unterstützung des Kulturausschusses rechnen“, so Manfred Flore wörtlich.

Dabei sei es selbstverständlich, dass die von den Trägern gestellten Zuschussanträge nicht nur inhaltlich überzeugen, sondern auch gewissen Mindestanforderungen in formaler Hinsicht genügen müssten. Von einer Regelförderung allein aus Tradition könne überhaupt keine Rede sein. Jeder Antragsteller habe eine konkrete Beschreibung der zu unterstützenden Projekte sowie eine nachvollziehbare Kostenaufstellung vorzulegen. Anschließend erfolge eine sorgfältige Vorprüfung durch das Kulturbüro.

Flore versichert abschließend, dass die SPD-Fraktion im Kulturausschuss wie bisher die Förderwürdigkeit jedes einzelnen Projektes unvoreingenommen und objektiv prüfen werde: „Die etablierten, aber auch neue Kulturanbieter dürfen davon ausgehen, dass sie nach Möglichkeit und im Rahmen der knappen Mittel dabei berücksichtigt werden.“

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