
Die Vorsitzende des Sozialausschusses Kirsten Oberste-Kleinbeck (SPD) betonte, dass ein städtisches Engagement für Altenpflege- und Betreuung wie in Oberhausen nicht selbstverständlich sei. Viele andere Städte hätten sich längst aus diesem Feld zurückgezogen.
Dies ist für die Oberhausener SPD kein Thema, unterstrich der SPD-Ratsfraktionsvorsitzende Wolfgang Große Brömer. Für die SPD sei der Erhalt und die qualitative Weiterentwicklung der Alteneinrichtung der Stadt ein zentrales Ziel der nächsten Jahre. Älteren Menschen ein hochwertiges Angebot in den Bereichen Pflege und Betreuung zu machen, gehöre zu den wichtigsten sozialen Aufgaben in Oberhausen. Darüber hinaus sei es wichtig, die Arbeitsplätze bei der ASO langfristig zu sichern.
Udo Spiecker verwies dabei auf die steigende private Konkurrenz im Bereich der Altenpflege und Betreuung und sah im angesprochenen Neubau den besten Weg, sich dieser Konkurrenz zu stellen. Ideal wäre es dabei aus seiner Sicht, den Neubau mit dem Projekt „betreutes Wohnen“ an der Olga zu verknüpfen. „Die Olga ist ein idealer Standort für betreutes Wohnen und ich hoffe sehr, dass es gelingt die ASO an diesem Projekt zu beteiligen“, so Spiecker.
Im Louise-Schröder-Heim in Osterfeld konnten sich die Oberhausener Sozialdemokraten davon überzeugen, dass die Sanierung und Modernisierung des Louise-Schröder-Heims zu einer erheblichen Aufwertung der Einrichtung führte, die den Bewohnerinnen und Bewohnern zu Gute kommt.
Klaus Wehling, Oberbürgermeisterkandidat der SPD, verwies darauf, dass die menschlichen Aspekte beim Betrieb einer Pflegeeinrichtung im Vordergrund stehen müssen. Bei den Alteneinrichtungen der Stadt ginge es, genau wie bei Einrichtungen karitativer Verbände, nicht darum Gewinne zu erzielen, sondern um eine soziale Dienstleistung für die Menschen.
Insbesondere die Verhinderung von Vereinsamung zum Beispiel durch gemeinsame Freizeitgestaltung stehe hier im Vordergrund. Wehling bedankte sich insbesondere bei den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die die ASO hier unterstützen.
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Die Alteneinrichtungen der Stadt Oberhausen, so nahmen die Sozialdemokraten von ihrer ersten Sommerschule mit, befinden sich auf einem guten Weg.
