Stefan Zimkeit:

Lärmschutz statt Schienenbonus

Stefan Zimkeit, Landtagskandidat der SPD für Sterkrade und Dinslaken

Stefan Zimkeit, Landtagskandidat der SPD für Sterkrade und Dinslaken

„Wir brauchen einen wirksamen Lärmschutz für Sterkrade „, deshalb hat Stefan Zimkeit, der SPD-Landtagskandidat für Sterkrade, Michael Groschek (MdB) als Mitglied des Projektbeirates Betuwe aufgefordert, die Abschaffung des Schienenbonus für Lärm auf die Tagesordnung der nächsten Sitzung zu setzen. „Auch Bahnlärm macht krank“, so Zimkeit, deshalb müsse auf Bundesebene dafür gesorgt werden, dass auch entlang von Bahnstrecken bestmöglicher Lärmschutz umgesetzt wird. Dies sei auch ein wichtiges Thema für den Betuwe-Beirat am 23. April.

Dass die CDU sich regional mit Resolutionen der Abschaffung des Schienenbonus annähert, kann nicht verdecken, dass die schwarz-gelbe Koalition im Deutschen Bundestag seit Monaten die Vorschläge der SPD-Fraktion zur Reduzierung des Bahnlärms blockiert. Die Menschen in Sterkrade haben kein Verständnis für diesen Stillstand. Statt engagiertem Vorgehen gegen Bahnlärm findet man auf Bundesebene nur Feigenblätter. Stefan Zimkeit und Michael Groschek fordern dagegen ein effektives Umrüstprogramm der Güterwagen, ein funktionierendes lärmabhängiges Trassenpreissystem und die Abschaffung des Schienenbonus.

Der Schienenbonus besagt, dass Bürgern eine Mehrbelastung gegenüber Straßen oder Fluglärm zugemutet werden kann. Bahnlärm muss mit anderen Lärmquellen gleichbehandelt werden. Denn die Anwohnerinnen und Anwohner entlang der Betuwe-Trasse befürchten, mit dem Ausbau der Strecke vom anwachsenden Verkehr und seinen Folgen betroffen zu sein. Die Zeit drängt, denn der Güterverkehr von Emmerich über Oberhausen wird in Zukunft massiv ansteigen. Eine Verbesserung für die Anwohner muss daher verbindlich geregelt werden.

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