Klaus Wehling:

Sparmöglichkeiten beim Schuldenmanagement sollen geprüft werden

Klaus Wehling ist erster Bürgermeister der Stadt Oberhausen und finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion

Klaus Wehling ist erster Bürgermeister der Stadt Oberhausen und finanzpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion

„Was viele Städte im regionalen Umfeld als richtig erkannt haben“, so der finanzpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Klaus Wehling, „sollte auch in Oberhausen eine Überprüfung Wert sein.“ Damit reagieren die Sozialdemokraten auf Presseberichterstattungen aus Nachbarstädten, wo durch ein aktives und teilweise auch unter Zuhilfenahme externer Berater gesteuertes Management von städtischen Dispo-Krediten erhebliche Einsparungen bei Zinslasten realisiert werden sollen.

Gerade durch das außerordentlich hohe Gesamtvolumen der Kassenkredite der Stadt Oberhausen, die laut Haushaltssatzung für das laufende Jahr einen Umfang von bis zu 650 Mio. Euro im Höchstbetrag erreichen können, machen sich selbst marginal erscheinende Unterschiede bei Kreditkonditionen nach dem Komma erheblich im Stadtsäckel bemerkbar.

„Andere Städte,“ so Klaus Wehling, „versuchen durch aktive Steuerung von erforderlichen Umschuldungen auch unter Einbeziehungen von Kreditkonditionen z.B. der Finanzhochburg Schweiz, Zinsbelastungen zu minimieren. Die Verwaltung der Stadt Oberhausen,“ so Klaus Wehling weiter, „hat im zuständigen Finanzausschuss stets über Kreditlinien und Konditionen ausführlich berichtet. Dabei spielte die Nutzung finanzieller Spielräume eine wichtige Rolle.“

Nach dem Motto „nichts ist so gut, als dass es nicht noch verbessert werden könnte“ werden die Sozialdemokraten für die nächste Sitzung des Finanzausschusses eine umfassende Sachdarstellung über die Möglichkeiten eines professionellen Schuldenmanagements beantragen.

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