Newsticker | Verteidigung

Augen geradeaus:

  • Hinweis: Eingeschränkte Aktivität
    von T.Wiegold am 3. März 2026 um 7:57

    Es ist wahrlich die falsche Zeit, aber so was kann man sich nicht aussuchen: aus dringenden familiären Gründen ist hier gerade ein bisschen Not/Sparbetrieb. Ich sehe zu, dass die wesentlichen Punkte dennoch hier nicht untergehen. Danke fürs Verständnis.

  • Krieg gegen Iran: Deutschland bei Bedarf zur Hilfe bei Raketenabwehr bereit (Nachtrag: Wadephul)
    von T.Wiegold am 1. März 2026 um 20:47

    Der seit dem (gestrigen) Samstag laufende Krieg der USA und Israels gegen Iran ist hier – vorerst – als politische und noch nicht militärische Entwicklung noch nicht Thema. Vorsorglich aber der Hinweis darauf, dass sich das noch ändern könnte: Zusammen mit Frankreich und Großbritannien erklärte Deutschland die Bereitschaft, notfalls auch dazu beizutragen, die Fähigkeit des Iran, Raketen und Drohnen abzufeuern, an der Quelle zu zerstören. Die Aussage ist Teil einer gemeinsamen Erklärung der drei Länder vom (heutigen) Sonntagabend. Der Wortlaut,

  • Bundestag gibt Mittel für Loitering Munition frei – unter Auflagen (Neufassung, mit Wortlaut Maßgabebeschluss, und KORREKTUR)
    von T.Wiegold am 25. Februar 2026 um 16:19

    Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat den Weg für Investitionen in Kamikaze-Drohnen für die Bundeswehr, so genannte Loitering Munition, freigemacht. Die Abgeordneten billigten Rahmenverträge mit den deutschen Verteidigungs-Startups Stark Defence und Helsing, die bereits im kommenden Jahr diese als Munition eingestuften unbemannten Flugsysteme an die Truppe liefern sollen. Allerdings müssen die Unternehmen vor Ausschöpfen der ursprünglich avisierten Vertragssummen weitere Bedingungen erfüllen. Die Planung für diese Einweg-Drohnen, die über einem Gefechtsfeld abwarten (loitering) können und dann auf ein Ziel gelenkt werden (oder

  • Loitering Munition: Kein Jahr bis zur Entscheidung über Kamikaze-Drohnen (Nachtrag)
    von T.Wiegold am 25. Februar 2026 um 11:30

    Wer in den vergangenen Jahren verfolgt hat, wie ein Jahrzehnt lang eine breite gesellschaftliche, politische, ethische und am Rande auch militärische Debatte über die Frage geführt wurde, ob die Bundeswehr mit bewaffneten Drohnen ausgerüstet werden soll, kann jetzt nur staunen: Am (heutigen) Mittwoch wird der Haushaltsausschuss des Bundestages voraussichtlich den Startschuss geben für die Beschaffung von zigtausenden Kamikaze-Drohnen, Einweg-Fluggeräten oder, wie es fachlich heißt: Loitering Munition. Eine kritische Debatte darüber entzündet sich bislang an Vertragsgestaltung und Eignerstruktur der Hersteller –

  • Fürs Archiv: Erste israelische Unterwasser-Drohne für die Deutsche Marine
    von T.Wiegold am 25. Februar 2026 um 10:21

    Die Deutsche Marine hat ihren ersten BlueWhale (Blauwal) erhalten, eine – unbewaffnete – Unterwasser-Drohne des israelischen Herstellers Israel Aerospace Industries (IAI). Das System soll nach Angaben des deutschen Unternehmens TKMS (gebürtig Thyssen Krupp Marine Systems, den Begriff möchte die börsennotierte Firma aber nicht mehr hören) die Marine bei der U-Boot-Abwehr und bei Aufklärungsmissionen unterstützen. Dafür soll der BlueWhale über längere Zeit autonom Seegebiete überwachen können. Aus der Mitteilung von TKMS zur Übergabe am (heutigen) Mittwoch in Eckernförde: TKMS und Israel

  • Vier Jahre russische Vollinvasion der Ukraine: Ein Krieg, der alles verändert
    von T.Wiegold am 24. Februar 2026 um 12:10

    Zum Jahrestag der russischen Vollinvasion der Ukraine, ein bisschen verkürzt hierzulande als Beginn des Krieges von Russland gegen sein Nachbarland bezeichnet, ist am (heutigen) Dienstag genug nachzulesen. Ich will die ganzen Betrachtungen zu dem inzwischen vier Jahre dauernden Angriffskrieg nicht doppeln, das wäre vermessen. Aber ein paar Lesehinweise – und vor allem die Frage: was bedeutet das, jenseits der großen Politik, für das Gefechtsfeld in diesem Konflikt? Und damit für die Menschen am scharfen Ende? Zunächst die Hinweise: • Über

  • Sicherheitshalber der Podcast #104: Vier Jahre russischer Krieg gegen die Ukraine | NATO: Was denn jetzt? Tot oder stärker denn je?
    von T.Wiegold am 21. Februar 2026 um 15:32

    Sicherheitshalber ist der Podcast zur sicherheitspolitischen Lage in Deutschland, Europa und der Welt. In Folge 104 diskutieren Ulrike Franke, Frank Sauer, Carlo Masala und ich mit Rebecca Barth die Lage in der Ukraine nach vier Jahren russischem Angriffskrieg. Es geht um die militärische Situation, die ukrainische Innenpolitik, die grausame Unterdrückung in den russische besetzten Gebieten und am Ende auch kurz um den Zustand der medialen Berichterstattung. Im zweiten Teil sprechen wir dann über die NATO. Das wird kleinteilig und nerdig.

  • Personalstärke Januar 2026: Größte Bundeswehr seit 2013
    von T.Wiegold am 19. Februar 2026 um 18:12

    Kurz nach den vorläufigen Zahlen der Personalstärke Ende Januar hat das Verteidigungsministerium die endgültige Statistik veröffentlicht, und der absehbare Trend bestätigt sich: Etwa 2.200 aktive Soldaten und Soldatinnen mehr als Ende Dezember 2025, rund 3.500 mehr als Ende Januar 2025 – zudem die höchste Gesamtzahl seit dem Jahr 2013. Der Zuwachs ist vor allem auf die Kurzdiener (bis zu 23 Monate Dienstzeit) zurückzuführen. Auffällig jedoch zweierlei: die Zahl der Frauen in der Truppe stieg nicht so stark wie die Truppe

  • DroneWatch: Rheinmetall meldet Kamikazedrohne nach
    von T.Wiegold am 19. Februar 2026 um 17:19

    Fürs Protokoll: In der kommenden Woche soll der Haushaltsausschuss des Bundestages über die Beschaffung von so genannter Loitering Munition, umgangsprachlich Kamikaze-Drohnen, der Hersteller Stark Defence und Helsing entscheiden. Bislang nicht im Rennen schien der Rüstungskonzern Rheinmetall – der aber schnell noch nachmeldete, dass seine Loitering Munition nun auch erfolgreich getestet wurde. Aus der Mitteilung des Unternehmens vom (heutigen) Donnerstag: Rheinmetall hat sein neues Loitering Munition System FV-014 erfolgreich einem potentiellen NATO-Kunden vorgeführt. Die Demonstration erfolgte am 18. Februar 2026 am

  • Bedenken wg. US-Investor Thiel? „Die Frage ist etwas zu schwurbelig“
    von T.Wiegold am 18. Februar 2026 um 18:24

    Nachdem Verteidigungsminister Boris Pistorius am (gestrigen) Dienstag seine Bedenken gegen den US-Investor Peter Thiel als Mit-Kapitalgeber einer Rüstungsfirma öffentlich gemacht hat, habe ich versucht, bei Regierungssprecher und Bundesinnenministerium (BMI) deren Haltung dazu herauszufinden. Ohne wirklichen Erfolg. Nach Ansicht der BMI-Sprecherin war meine Frage zudem etwas zu schwurbelig… Zum Nachhören die Aussagen von Sonja Kock vom Bundesinnenministerium, Regierungssprecher Stefan Kornelius und Natalie Jenning vom Verteidigungsministerium:   … und das Transkript zum Nachlesen Frage: An das BMI: Der Verteidigungsminister hat gestern in

Bundeswehr:

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