| PRESSEMITTEILUNG |
| Veröffentlicht: Freitag, 5. März 2010 [Oberhausen] |
| SPD-Bundestagsfraktion: |
| Michael Groschek zum Sprecher für Abrüstung und Rüstungskontrolle gewählt |
| Der Bundestagsabgeordnete und Generalsekretär der NRWSPD Michael Groschek ist einstimmig von der SPD-Fraktion zum Sprecher für Abrüstung und Rüstungskontrolle gewählt worden. Damit übernimmt der Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Oberhausen/Dinslaken zugleich die offizielle Funktion als Sprecher und Obmann des Unterausschusses für Abrüstung wahr. In diesem Gremium werden Abrüstungs- und Rüstungskontrollinitiativen der Bundesregierung vorbereitet. Die außen- und verteidigungspolitischen Experten der Bundestagsfraktionen nutzen dieses Gremium auch als Diskussionsforum zur Vorbereitung und Begleitung der internationalen Abrüstungskonferenzen. Michael Groschek hat sich in seiner Fraktion einen Namen als Verteidigungspolitiker gemacht. Er sitzt im Untersuchungsausschuss für die Aufklärung der Kunduzaffäre. Zudem ist er Veranstalter der 6. Petersberger Gespräche am 06. März in Bonn. Unter dem Thema "Konzept der vernetzten Sicherheit und Wehrstruktur", diskutieren unter anderem der ehemalige Verteidigungsminister Dr. Peter Struck, der Vorsitzende des Deutschen Bundeswehrverbandes Oberst Ulrich Kirsch, der Befehlshaber des Allied Joint Force Command General Egon Ramms und der Botschafter Bernd Mützelburg als Sonderbeauftragter für Afghanistan und Pakistan. Bisher über 300 Anmeldungen von Vertretern aus der Sicherheitspolitik und dem Militär unterstreichen die Bedeutung dieser Veranstaltung. Konkret geht es bei der Konferenz um die Fragestellung des Zusammenwirkens von zivilen und militärischen Sicherheitsaktivitäten. Auch der anschauliche Erfahrungsbericht des Friedensdorfes Oberhausen/Dinslaken über das Elend in Afghanistan hat deutlich gemacht, dass militärische Möglichkeiten immer nur flankierend zu zivilem Aufbau erfolgreich sein kann. "Sicherheitspolitik als staatlich organisierte Friedenspolitik geht uns alle an", so Groschek, der die sicherheitspolitische Diskussion aus dem Elfenbeinturm der Experten mitten in die breite Öffentlichkeit holen will. |
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