MdL Stefan Zimkeit:

Weniger Polizei für Oberhausen

Stefan Zimkeit ist Landtagsabgeordneter für Oberhausen-Sterkrade und Dinslaken sowie finanzpolitischer Sprecher der SPD-Landtagsfraktion

„Völlig inakzeptabel“, nennt Stefan Zimkeit (SPD) die von WAZ und NRZ enthüllen Pläne des Innenministers Herbert Reul (CDU), im Ruhrgebiet die Zahl der Polizeibeamtinnen und -beamten zu reduzieren. „Auch Oberhausen wird künftig mit weniger Polizeipräsenz auf den Straßen leben müssen, wenn der Minister seine Ankündigung wahr macht.

Die CDU redet von mehr Sicherheit, ihr Handeln beweist aber das Gegenteil“, protestiert Oberhausens Landtagsabgeordneter. „Auch bei diesem Thema handelt die schwarz-gelbe Koalition gegen die Interessen des Ruhrgebiets und bevorzugt den ländlichen Raum.“

Stefan Zimkeit weist darauf hin, dass der örtliche CDU-Vorsitzende Wilhelm Hausmann und CDU-Fraktionschefin Tatjana-Simone Stehr im Landtagswahlkampf mehr Polizei angekündigt hätten. „Auch dieses Versprechen wird gebrochen“, ärgert sich Zimkeit.

„Die rot-grüne Vorgängerregierung hatte dafür gesorgt, dass Oberhausen mehr Polizisten bekommt. Heute ist Oberhausen eine der sichersten Städte Deutschlands. Dafür dürfen wir nicht bestraft werden, indem Düsseldorf unsere Polizeikräfte an andere Orte versetzt.“

Stefan Zimkeit geht davor aus, dass allein der ländliche Raum von der Umverteilung profitieren wird. „Das geht zulasten des Sicherheitsgefühls der Menschen in den großen Städten“, stellt der SPD-Abgeordnete fest.

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