Jusos und Landtagsabgeordnete fordern landesweites Azubi-Ticket

Die Jusos fordern gemeinsam mit den Abgeordneten Sonja Bongers und Stefan Zimkeit ein landesweites Azubi-Ticket für Bus und Bahn. „Wir NRW-Jusos haben bereits im Frühjahr die Einführung eines landesweiten Tickets für Auszubildende, analog zu dem für Studierende, zu einem unserer Kernanliegen im Wahlkampf erklärt“, so Frederick Cordes, der als Oberhausener den NRW-Jusos vorsitzt.

„Auch wenn wir von der Übernahme der Idee durch Armin Laschet in seiner Regierungserklärung vor etwas mehr als drei Monaten überrascht waren, so haben wir im Interesse der Auszubildenden in NRW gehofft, dass sich wirklich was zum positiven ändert.“ Hunderttausende Azubis in NRW würden von einem Azubi-Ticket profitieren, so Cordes.

„Stattdessen bleibt Schwarz-Gelb ihrem neoliberalen Kurs treu: Trotz sprudelnder Steuereinnahmen werden Sozialleistungen eher gekürzt als aufgebaut. Tausende Auszubildende in Oberhausen werden auch 2018 zu wesentlich teureren Konditionen den ÖPNV nutzen als Studierende“, betont Frederick Cordes.

„Die Landesregierung muss jetzt endlich aktiv werden“, fordert die Landtagsabgeordnete Sonja Bongers. „Das Azubi-Ticket, eine von den Jusos entwickelte Idee, war nicht nur ein Wahlversprechen der SPD. Sondern CDU-Ministerpräsident Laschet hat es auch in seine Regierungserklärung aufgenommen.“

Die Weichen für ein vergünstigtes Ticket müssten über den Landeshaushalt gestellt werden, erläutert Stefan Zimkeit. Als haushaltspolitischer Sprecher seiner Fraktion hat er einen entsprechenden Antrag vorbereitet. „20 Millionen Euro muss NRW den Verkehrsverbünden zur Verfügung stellen, damit diese den Auszubildenden ein attraktives Mobilitätsangebot machen können.“

Zimkeit hofft, dass die CDU-FDP-Koalition ihre Ablehnung noch einmal überdenkt. „Schließlich geht es darum, dass die Politik gegenüber den jungen Menschen glaubwürdig bleibt.“

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