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Manfred Flore:

SPD will mehr Informationen zur geplatzten Musikschul-Fusion

Manfred Flore ist umwelt- und kulturpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion

In der Sitzung des Kulturausschusses am morgigen Dienstag wird Manfred Flore, kulturpolitischer Sprecher der SPD-Ratsfraktion, die Verwaltung auffordern, über die geplatzte Fusion der Musikschulen in Oberhausen und Essen zu berichten. Bislang steht lediglich eine Änderung der Benutzungs- und Entgeltordnung der Städtischen Musikschule Oberhausen auf der Tagesordnung. In diesem Zusammenhang will die SPD mehr über die Hintergründe der Entscheidung erfahren.

Bereits im Vorfeld der Sitzung hat Flore sein Bedauern darüber zum Ausdruck gebracht, dass wieder einmal eine engere Zusammenarbeit im kulturellen Bereich zwischen zwei Ruhrgebietsstädten nicht geklappt hat. „Sicherlich gibt es etliche Unterschiede zwischen den beiden Einrichtungen“, weiß Flore. „Essens Musikschule ist wesentlich größer und hat mit der Nähe zur Folkwang Universität der Künste einige Möglichkeiten, die Oberhausen nicht aufweisen kann.“

Gleichwohl habe Oberhausen mit dem überaus agilen und erfahrenen Musikschulleiter Volker Buchloh ein Pfund in die Waagschale werfen können. In Essen, so Flore, habe man sich schon fast für Buchloh entschieden gehabt, dann aber doch die Reißleine gezogen.

„Schade“, findet Manfred Flore das Scheitern, „es wäre einen Versuch wert gewesen. Für uns Oberhausener bleibt nun allerdings festzuhalten: Volker Buchloh wird seine erfolgreiche Arbeit als Musikschulleiter und Leiter unseres Kulturbüros mit ganzer Kraft fortsetzen können.“

Vielleicht erlebe er ja doch irgendwann noch einmal eine geglückte Kooperation auf gleicher Augenhöhe zwischen Kulturinstituten in Ruhrgebiet, hofft Manfred Flore. „Der kulturellen Infrastruktur im Revier würde es gut tun und auch mehr Sicherheit geben in Zeiten knapper Kassen.“

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