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OB-Kandidat Klaus Wehling besucht TZU:

Dienstleistungsstandort Oberhausen schafft Arbeitsplätze

Rund 70 Beschäftigte zählt Michael W. Rohmann, Geschäftsführer der TZU Akademie GmbH, mittlerweile zu seinen Mitarbeitern. Vielen weiteren Menschen aus Oberhausen und der Nachbarschaft hat Rohmann mit seinem Unternehmen zu einem neuen Job, insbesondere in modernen Dienstleistungsberufen, verholfen. SPD-Oberbürgermeisterkandidat Klaus Wehling lobte bei einem Besuch im TZU-Gebäude IV das Unternehmen als ein dynamisches Beispiel für den neuen Dienstleistungsstandort Oberhausen.

Wehling betonte, dass hinter der Schaffung von modernen Arbeitsplätzen im Dienstleistungsbereich natürlich immer auch Menschen stecken, die sich engagieren, kreativ sind und, nicht zuletzt, die hart arbeiten. Michael W. Rohmann beweise dies mit der TZU Akademie, da die Angebote seines Unternehmens einen weiten Bogen spannen.

Der reicht von Qualifizierungen im Auftrag von Unternehmen und der Agentur für Arbeit über eine Kooperation mit ZAQ im Rahmen der Trivium GmbH zur Qualifizierung von Frauen. Zu den weiteren Aktivitäten der TZU Akademie gehören ferner als wichtige Handlungsfelder die „Schaufenster der Zukunft“ GmbH als ein Call Center, das die Arbeitsmarktchancen Behinderter verbessert, und schließlich eine Expansion in die neuen EU-Mitgliedsländer Polen und Slowakei sowie in Beitrittskandidaten wie Rumänien.

Für Wehling ist auch dieses Engagement in Osteuropa vorbildlich, denn nicht nur Waren, auch Dienstleistungen – wie zum Beispiel Qualifizierungskonzepte – ließen sich exportieren. Und der Export sei schließlich Stütze der deutschen Konjunktur und Motor für Arbeitsplätze in Deutschland.

Wehling und Rohmann stimmen darin überein, dass die Märkte Osteuropas auch für Oberhausener Unternehmen noch viele ungenutzte Potenziale bieten. Sie wollen eine Experten-Diskussion zu diesem Thema initiieren, die gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer sowie der Wirtschaftsförderungsgesellschaft ENO aufzeigt, auf welchen Wegen die neuen Märkte erfolgreich erschlossen werden können.

Wehling betonte, dies sei um so wichtiger, da ab 2007 nur noch Strukturhilfen der EU für solche Projekte zur Verfügung stehen werden, in denen Unternehmen und öffentliche Akteure aus mehreren europäischen Staaten zusammen wirken. Der SPD-Oberbürgermeisterkandidat erklärte:

„Diesen Trend wollen wir für Oberhausen nicht verpassen! Im Gegenteil geht es mir darum, dass Wachstum und Beschäftigung für Oberhausen und seine Menschen gerade auch in innovativen Feldern stattfinden. Und dabei ist es besonders wichtig, auf jene Chancen zu setzen, die mit der Verflechtung des Wirtschaftsraumes Europa und dem Trend zur Dienstleistungsgesellschaft ständig an Bedeutung gewinnen. – Es geht um etwas ganz Handfestes: Oberhausen hat hervorragendes Know-how im Strukturwandel erworben. Das wollen wir anderen zum beiderseitigen Nutzen weitergeben.“

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